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Hoch hinaus dank Berufszertifikaten

28.04.2021
von Miriam Dibsdale

Berufsbegleitende Ausbildung zum CISA, CISM, CGEIT, CRISC oder CDPSE

Den Nachweis zu erbringen, dass man für die bestehende oder eine zukünftige Stelle ausreichend fit ist, kann recht schwierig sein. Während wir uns in der Schweiz oft auf anerkannte Berufsausbildungen abstützen können, fehlt Vergleichbares in den meisten Ländern. Es ist daher verständlich, dass man dafür das Hilfsmittel der «Berufszertifikate» geschaffen hat.

Nur – leider hat die Zahl dieser Zertifikate in den letzten Jahren geradezu dramatisch zugenommen: Für bald jedes Teilgebiet gibt es irgendein Zertifikat, das die Kompetenz der Träger*innen beweisen soll. Gerade im digitalen Berufsumfeld ist in den vergangenen Monaten eine wahre Flut solcher Kompetenznachweise über uns hereingebrochen. Parallel dazu boomen die digitalen Zertifikatsausbildungen: Online-Trainings sind für die Anbietenden unglaublich attraktiv: so können die teilweise erheblichen Investitionen in das Lehrmaterial und die Plattformen über Tausende von Teilnehmenden wieder hereingespielt werden.

Online- vs. Präsenzunterricht

Auch für die Auszubildenden haben derartige Online-Angebote grosse Vorteile: Meist können die Trainings zu jeder Zeit und in beliebigem Tempo absolviert werden, zudem entfallen Reise- und Übernachtungsspesen. Viele schätzen es auch, dass sie sich im Unterricht nicht mit anderen Personen auseinandersetzen müssen; sie gehen auch davon aus, dass bei diesen Online-Trainings ihre Lernfortschritte grösser sind.

Ganz anders sieht dies Peter R. Bitterli, Inhaber der Firma Itacs Training: «Klar ist hoch-konzentriertes Lernen alleine, vor allem in Zusammenhang mit der Wissensvermittlung, oft sehr wichtig. Wirklich profitiert man aber erst, wenn das Wissen vernetzt werden kann. Und dies funktioniert am besten im Austausch mit anderen Lernenden.»

Bitterli, Mitgründer verschiedener Firmen und mit seiner eigenen Firma Itacs Training seit 1992 in der berufsbegleitenden Ausbildung unterwegs, ist spezialisiert auf die Bereiche IKS, Governance, Risikomanagement, Informationssicherheit und (IT-) Revision. Seine Zertifikatskurse CISA, CISM, CGEIT, CRISC und neu auch CDPSE, welche die Teilnehmenden auf die internationalen Titel des ISACA-Berufsverbandes vorbereiten, kombinieren in den verschiedenen Lernphasen unterschiedlichste Techniken. «Nach einem intensiven, typischerweise rund 10-wöchigen, klar strukturierten Selbststudium mit Leseaufträgen, kleinen Standortbestimmungsprüfungen und Fallstudien werden die Lernenden im rund 10-tägigen Präsenzunterricht in vielerlei Hinsicht (auf-)gefordert, das erlernte Wissen untereinander auszutauschen, kritisch zu hinterfragen und neu zu verknüpfen. Im anschliessenden Prüfungtraining wird dieser Transfer überprüft», erklärt Bitterli.

Generationsübergreifendes Lernen

Dies dürfte wohl ein Grund dafür sein, dass in den Ausbildungen zu Informatik-Prüfer*innen, Sicherheits- oder Risikomanagement-Spezialist*innen usw. bereits mehrere Generationen von Mitarbeitenden derselben Firma teilgenommen haben. «Viele der ehemaligen Teilnehmenden sind heute Vorgesetzte und schicken ihrerseits die neuen Mitarbeitenden im zweiten oder dritten Anstellungsjahr in den Zertifikatskurs, damit diese eine solide Grundausbildung für die neue Aufgabe geniessen können. Im Vordergrund steht oft die Tatsache, dass wir es in unseren Kursen schaffen, jahrzehntelange Berufserfahrung an die Teilnehmenden weiterzugeben», verrät Bitterli.

Ist Präsenzunterricht überhaupt noch zeitgemäss? Die durch Corona ausgelösten Einschränkungen in Schule und Berufsbildung haben aufgezeigt, dass beim Präsenzunterricht die Teilnehmenden wesentlich besser aktiviert werden können als im Online-Unterricht. Zwar profitieren einzelne Lernsequenzen von digitalen Plattformen wie z.B. Miro oder Mural. Bitterli sieht solche Hilfsmittel aber eher als Möglichkeit, um einzelne Unterrichtssequenzen attraktiver zu gestalten oder in Teilbereichen z.B. durch Simulationen die Lernfortschritte zu verbessern.

Präsenzunterricht – ja oder nein? Sicherlich wird sich das Verhältnis von Präsenz- und Online-Unterricht weiter verschieben. Aber in den kommenden Jahren wird ein spannender, hochgradig interaktiver Wissens- und Erfahrungsaustausch in den Kursen von Itacs weiterhin eine wichtige Rolle spielen.

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5 internationale Zertifikate mit berufsbegleitender Ausbildung

  • CISA – (primär) für IT-Prüfer*innen und IT-Sicherheitsspezialist*innen
  • CISM – für IT- und Informationssicherheitsspezialist*innen
  • CGEIT – für (IT) Governance-Verantwortliche
  • CRISC – für (IT-) Risikomanagementspezialist*innen
  • CDPSE – für die Entwickler*innen und Projektleiter*innen von Datenschutz-Lösungen

Jeweils ca. 15–20 Tage Selbststudium kombiniert mit 12–14 Tagen Präsenzunterricht; verteilt über 5–7 Monate

Weitere Informationen auf www.itacs-training.ch

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