Beim Ja-Wort sowohl atemberaubend als auch natürlich aussehen: Dr. Konrad Thoele verrät, warum der ideale «Wedding Glow» sechs Monate Vorlauf benötigt und wie Ästhetik plus Longevity Braut und Bräutigam perfekt auf den grossen Tag vorbereiten.

Dr. med. Konrad Thoele
Ärztlicher Leiter
Herr Thoele, die Hochzeitssaison steht vor der Tür. Immer mehr Paare möchten sich hierfür ästhetisch behandeln lassen, fürchten aber, an ihrem grossen Tag «künstlich» auszusehen. Wie wichtig ist das Thema Natürlichkeit heute?
Das ist der wichtigste Punkt überhaupt und absolut zentral für unsere Philosophie bei Juvenessenz. Der Trend geht ganz klar weg von offensichtlichen Veränderungen hin zur Betonung der eigenen, natürlichen Schönheit. Gerade am Hochzeitstag will man sich auf den Fotos ja wiedererkennen – nur eben frischer, erholter und vitaler. Bereits mit Ende 20 entdecken viele Menschen erste Veränderungen des Hautbildes und kleine Fältchen. In diesem Alter geht es meist nicht darum, das Gesicht zu verändern, sondern die Spuren des Alltags sanft weichzuzeichnen. Aber auch Menschen etwas höheren Alters, die vielleicht zum zweiten Mal vor den Altar treten, können wir mit gezielten Behandlungen helfen, am Hochzeitstag die strahlendste Version ihrer selbst zu sein.
Wann sollte man idealerweise zu Ihnen kommen? Reicht ein Termin kurz vor dem Fest?
Wenn man wirklich das Optimum herausholen möchte, dann nein. Mein idealer «Hochzeits-Behandlungsplan» sieht vor, dass wir etwa ein halbes Jahr vor den Feierlichkeiten starten. Dann haben wir Zeit für eine echte, fundierte Bestandsaufnahme. Wir nehmen dann eine detaillierte Hautanalyse vor und definieren die Bereiche, die für das jeweilige Brautkleid – oder den Anzug – relevant sind. Das ist für viele ja nicht nur das Gesicht, sondern oft zeigen Bräute auch gerne Hals, Dekolleté oder Arme. Dafür erstellen wir einen Behandlungsplan, der dem Gewebe Zeit gibt, zu regenerieren.
Warum ist dieser zeitliche Vorlauf so entscheidend?
Nehmen wir das Beispiel Biostimulatoren. Im Gegensatz zu Fillern, die sofort Fülle geben, regen diese Stoffe die körpereigene Kollagenproduktion an. Das ist sehr nachhaltig, braucht aber Zeit zur Regeneration. Aber auch bei klassischen Neuromodulatoren (Botox) zur Faltenglättung rate ich dringend von Experimenten kurz vor dem Termin ab.

Das heisst, lieber keine Spritze zwei Wochen vor der Hochzeit?
Auf keinen Fall beim ersten Mal. Botox ist in der modernen ästhetischen Medizin absolute Massarbeit. Wir müssen die individuelle Dosis finden, mit der sich die Patientin oder der Patient wohlfühlt und die Mimik natürlich lässt. Ich empfehle daher immer zwei Behandlungen vor dem grossen Tag: einen «Probelauf» weit im Vorfeld, um die perfekte Dosierung zu justieren, und dann die finale Auffrischung. Weder die heiratswilligen Kunden noch ich als Behandler wollen zwei Wochen vor der Hochzeit ein Risiko eingehen und damit Stress erzeugen. Am Hochzeitstag soll alles perfekt sitzen.
Doch was, wenn ein Paar im Hochzeitsstress die Planung vergessen hat und doch «Last Minute» zu Ihnen kommt?
Wir versuchen immer, eine Lösung zu finden (lacht). Auch kurz vor dem Fest können wir noch viel erreichen und die Situation optimieren. Es gibt Behandlungen, so genannte «Glow»-Treatments, die man bis zu einer Woche vorher machen kann, um die Hautqualität sichtbar zu verbessern. Aber für tiefgreifende Ergebnisse fehlt dann einfach die Zeit.
Bei Juvenessenz verbinden Sie Ästhetik mit Longevity-Medizin. Welche Rolle spielt das für Braut und Bräutigam?
Eine sehr grosse, denn Schönheit ist immer auch ein Spiegel der Gesundheit. Wir sehen beispielsweise an Sportlerinnen und Sportlern, dass Menschen mit einem guten Stoffwechsel nach ästhetischen Eingriffen deutlich besser und schneller regenerieren – die Ergebnisse werden einfach schöner. Wir halten unsere Patienten daher dazu an, sich körperlich zu aktivieren. Ergänzend hierzu bieten wir verschiedene Möglichkeiten wie Stoffwechselanalysen und Ernährungscoaching an. Das ist für die Braut interessant, die bis zum Hochzeitstag in «perfect shape» sein will, wird aber zunehmend auch von Bräutigam-Seite nachgefragt. Denn Männer wollen am Tag der Hochzeit ebenfalls fit wirken und eine gute Figur machen. Durch die Kombination aus ästhetischer Medizin und der Optimierung des Stoffwechsels schaffen wir die Basis für diese besondere Strahlkraft – den «Wedding Glow», der nicht aufgesetzt wirkt, sondern von echter Vitalität herrührt.
Weitere Informationen unter juvenessenz.ch

Zur Person
Mit seiner Weiterbildung zum Facharzt für Hals-Nasen-Ohren Heilkunde am Universitätsspital Zürich und seiner anschliessenden Tätigkeit als Oberarzt blickt der Mediziner auf eine beeindruckende Karriere zurück. Seine fundierte Expertise bringt Dr. Thoele in die Juvenessenz-Klinik ein. Doch warum hat er sich auf die ästhetische Medizin spezialisiert? «Es bereitet mir Freude, mit motivierten und positiven Menschen zu arbeiten. Unsere Patienten kommen zu uns, weil sie das Beste aus sich herausholen möchten – das ist eine unglaublich erfüllende Aufgabe.» Dr. Thoele amtet daher auch als Ausbilder ästhetischer Medizinerinnen und Mediziner.
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