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24 November 2020

Passt Server oder Wolke besser?.

Ein Unternehmen muss sich bei der Neustrukturierung der IT immer mit derselben Frage auseinandersetzen: In-House Lösung wie zum Beispiel Server oder externe Angebote, wie beispielsweise Cloud Computing? Die Antwort ist für jedes Unternehmen unterschiedlich.

Die Arbeitsvorgänge sind bekannt, die passenden Systeme sind organisiert und das nötige Budget ist bereit. Nun folgt die Planung der IT-Infrastruktur. Grundsätzlich muss sich jedes Unternehmen die eine entscheidende Frage stellen: Möchte ich die ganze Informationstechnik intern geregelt haben oder entscheide ich mich für ein kostengünstige Variante durch Cloud Computing?

Auf Altbewährtes setzen

Die Schweizer sind vorsichtig. So auch, wenn es um die technische Umsetzung der IT-Infrastruktur geht. «Hierzulande setzten Unternehmen noch vermehrt auf die bewährten und bekannten IT-Lösungen, man kann allerdings einen deutlichen Trend hin zu Cloud Computing erkennen», sagt Dr. Thomas Michael Bohnert, Leiter der Forschungsgruppe Service Engineering an der ZHAW. Konkret heisst das, es werden eigene Server und Geräte angeschafft und firmenintern gewartet. Die private IT-Infrastruktur verursacht jedoch hohe Kosten. Anschaffungskosten für Geräte, Mietkosten für die Räumlichkeiten der Server und Personalkosten für die Wartung des Equipments. Dies sind nur drei von vielen Mehrkostenposten. Es gibt aber auch positive Aspekte, wenn man eine In-House Lösung verwendet. Die Kontrolle kann jederzeit selbständig gewährleistet werden und die Wartung der Geräte liegt in den eigenen Händen. Zudem versprechen private, abgeschlossene Speicherplätze hohe Sicherheit für sensible Daten.

Auf Technik vertrauen

Insbesondere sehr junge oder grosse Unternehmen haben bereits heute erkannt, dass neue Cloud-basierte IT-Lösungen durchaus vielversprechend sind. Cloud Computing ist das Stichwort für eine moderne und kostengünstige Variante der Informationstechnik. «In einer virtuellen Wolke werden IT-Ressourcen wie Server oder Datenspeicher an externe Unternehmen vermietet», erklärt Pietro Brossi, Dozent für Enterprise IT und Virtualisierung. Je nachdem welche Dienstleistungen oder Services man benötigt, ist das Angebot in einer Cloud anpassbar. Ebenfalls ist es möglich, gewisse Ressourcen nur für einen beschränkten Zeitraum anzumieten. Mit diesem On Demand-Prinzip kann man benötigte Dienstleistungen und Systeme optimal auf die Bedürfnisse des Unternehmens abstimmen und die Kosten für unbenutzte Infrastruktur bleiben niedrig. Doch wie kann man Daten in einer internetbasierenden Cloud absichern? Auf der einen Seite verfügen viele Unternehmen über private Wolken. Wird aber eine Communitiy oder Hybrid Cloud (teilweise privat) verwendet, werden Daten und Systeme durch umfängliche Kryptographie und virtuelle Sicherheitsbarrieren geschützt.

Text: Kathrin Würmli

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