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5 Juni 2020

Die Gesamtlösung für den Schweizer Innovationsvorsprung.

Die Digitalisierung gilt als einer der grössten Chancen der Schweizer Industrie, um ihren Innovationsvorsprung zu halten und auszubauen. Und nicht nur das. Durch die Steigerung der Effizienz sowie die Senkung von Fehlerquoten sollen digitale Hilfsmittel dazu beitragen, die Branche international wettbewerbsfähiger zu machen. Laut den Experten von Siemens Schweiz treffen diese Aussagen zu – aber nur, wenn «Industrie 4.0» ganzheitlich umgesetzt wird. Hier kommt die «Siemens Digital Enterprise Suite» ins Spiel.

Es sind gewaltige Erwartungen, die von Seiten der Schweizer Industrie an die Möglichkeiten der Digitalisierung gehegt werden. So erhofft sich bspw. der Branchenverband «Swissmem» von der digitalen Transformation des Industriesektors (gemeinhin als Industrie 4.0 bezeichnet) eine merkliche Produktivitätssteigerung, neue Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen sowie die Erschliessung neuer Geschäftsfelder.

«Und alle diese Ziele sind durchaus erreichbar mit den Möglichkeiten der digitalen Technologien», weiss Fernando Granados, Head of Business Development and Marketing bei der Siemens Schweiz AG. «Allerdings besteht für Industrieunternehmen die Herausforderung darin, eine gesamtheitliche Strategie für die digitale Transformation zu entwickeln. Dabei können Unternehmen unabhängig vom digitalen Reifegrad oder den finanziellen Mitteln stets einen nächsten Schritt tätigen», erklärt Granados weiter. Denn «das Lösungsportfolio von Siemens erlaubt es, an jedem Punkt der Wertschöpfungskette vom Produktdesign über Produktionsplanung, Produktionsengineering und Produktion bis zum Service zu beginnen und die Digitalisierung Schritt für Schritt auszubauen.» Basierend auf diesem ganzheitlichen Denkansatz hat man die «Siemens Digital Enterprise Suite» entwickelt. Die Digital Enterprise Suite ermöglicht es produzierenden Unternehmen, ihre Geschäftsprozesse durchgängig zu integrieren und zu digitalisieren – bis hin zu den Zulieferern.

Ein digitaler Zwilling ist das exakte virtuelle Modell einer Maschine oder einer Produktionsanlage.

Die zentrale Rolle des digitalen Zwillings

Wie aber funktioniert die Digital Enterprise Suite konkret? Der Siemens Experte für Digitalisierungsprojekte Mario Fürst erklärt: «Die Digital Enterprise Suite erleichtert den Start in die digitale Transformation. Das umfangreiche Portfolio aus Software-basierten Systemen und Automatisierungstechnologie verbindet die virtuelle und die reale Welt nahtlos miteinander. Eine ihrer wichtigsten Vorteile besteht darin, den Unternehmen dabei zu helfen, Kosten zu senken».

Das wird möglich durch den «Digitalen Zwilling», der in jeder Phase der Produktion entsteht. Der Name ist dabei Programm. Ein digitaler Zwilling ist das exakte virtuelle Modell einer Maschine oder einer Produktionsanlage. Das erlaube es den Kunden, alle notwendigen Schritte zu konstruieren, zu visualisieren, zu simulieren – und dadurch zu verbessern. Der digitale Zwilling liefert elementare Erkenntnisse für den Einsatz in der realen Welt. So können zum Beispiel allfällige Probleme im Produktionsprozess, die sich beim Einsatz des digitalen Zwillings manifestiert haben, behoben werden. Noch bevor die tatsächlichen Maschinen zu laufen beginnen. «Das spart Zeit, schont Ressourcen und führt damit zu hohen Effizienzsteigerungen und Einsparungen», so Fürst.

Mit der Digital Enterprise Suite verfolgt Siemens einen holistischen Ansatz. Er ist auf zwei Zielgruppen mit unterschiedlichen Herausforderungen massgeschneidert. Die Produkthersteller sowie die Maschinenbauer. Erstere profitieren von der Digital Enterprise Suite beginnend beim Produktdesign und weiter über die Produktplanung sowie dem Engineering bis hin zur eigentlichen Produktion und den Serviceleistungen. Maschinenbauer wiederum nutzen die Möglichkeiten der Lösung von der Erstellung des Maschinenkonzepts über Engineering, Inbetriebnahme und Betrieb bis hin zum Angebot von Maschinen-Services.

Wenn die Maschine smart wird

Weiteres Optimierungspotenzial liegt im Internet der Dinge («Internet of things» oder «IoT»). Hierfür bietet die Digitale Enterprise Suite «MindSphere», das cloudbasierte IoT-Betriebssystem. Damit können alle Maschinen und Anlagen untereinander Daten austauschen, erklärt Fernando Granados. Aus diesem Datenpool können wertvolle Erkenntnisse gewonnen werden. So lassen sich z.B. modellbasierte Analysen durchführen, Betriebsdaten analysieren und entsprechende Paramater anpassen. Via Apps von Siemens und Drittanbietern können diese Informationen dann fortlaufend in den digitalen Produktionsalltag integriert werden. «Dadurch wird die Produktion nicht nur effizienter, sondern auch flexibler», schliesst Fürst.

Weitere Informationen unter www.siemens.ch/prozessoptimierung

Siemens Schweiz AG,SIEMENS INDUSTRY SOFTWARE AG.

Bereits 1894 war das Unternehmen mit dem Bau des Kraftwerks Wynau im Kanton Bern erstmals in der Schweiz aktiv. In den folgenden 123 Jahren hat Siemens seine Tätigkeitsgebiete hierzulande stetig weiterentwickelt. Heute ist der petrolgrüne Schriftzug in allen Regionen präsent. An mehr als 20 Standorten in der Deutschschweiz, der Romandie und im Tessin beschäftigt Siemens mehr als 5300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter über 300 Lernende. Damit gehört Siemens hierzulande zu den wichtigsten und grössten industriellen Arbeitgebern.

Weitere Informationen unter www.siemens.ch/industry

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