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Zürich
6 Juni 2020

Ran an die Mairübe!.

Lange Zeit vergessen, nun wieder auf dem Vormarsch: Die Mairübe erobert die Herzen und das zu Recht. Die unauffällige Knolle ist einfach zuzubereiten, schmeckt und besticht durch eine breite Palette an wichtigen Nährstoffen.

Der Frühling liegt nicht nur in der Luft, sondern auch auf den Tellern. Dort wird es wieder farbiger und vor allem vielfältiger. Deshalb darf sich der Gaumen freuen: Spargeln, Tomaten, verschiedenste grüne Salate, angereichert mit Gurken sowie Peterli – alles frisch vom Feld – lassen ihre winterlichen Artgenossen aus dem Gewächshaus blass aussehen und liefern eine wahre Geschmacksexplosion.

Neben den bekannten Lieblingen des Frühlings gehen weniger auffällige Gemüse oft vergessen. Dazu gehört die Mairübe, auch Navette, oder Französisch Navet genannt. Sie ist klein sowie knollig, meist weiss, manchmal lila gefärbt und hat grüne Blätter. Gesät wird sie im März, April. Demzufolge ist die Ernte nur sechs bis acht Wochen später. Somit ist die Mairübe wohl die einzige Speiserübe, die schon im Mai ausgereift ist und abgeerntet werden kann. Aus diesem Grund ist sie von Mai bis Juni erntefrisch auf dem Markt zu haben. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass Rübe und Blattgrün prall und frisch aussehen. Denn am knackigsten und damit für Salate besonders geeignet sind kleinere Mairüben mit einem Durchmesser von fünf bis sechs Zentimetern.

Leicht, vitaminreich und basisch

Die Mairübe war schon in der Antike eine Kulturpflanze. Bis zur Einführung der Kartoffel in der Neuzeit war sie in Europa ein Grundnahrungsmittel. Kein Wunder, denn ähnlich wie ihre Nachfolgerin ist die Mairübe äusserst gesund und eignet sich gut für die basische Ernährungsweise. Ausserdem enthält sie enthält nervenstärkende B-Vitamine, abwehrstärkendes Zink, blutbildendes Eisen sowie Folsäure. Deshalb ist letztere vor allem bei Schwangerschaft oder bei hohen körperlichen Belastungen wichtig.

Die Mairübe ist von Mai bis Juni erntefrisch auf dem Markt zu haben.

Die enthaltenen ätherischen Öle verleihen dem Gemüse antibakterielle Wirkung, vor allem beim Rohverzehr. Ausserdem sorgt Vitamin A für eine verbesserte Regenerationsfähigkeit von Haut und Schleimhäuten und der hohe Beta-Carotinanteil wirkt sich positiv auf die Sehkraft aus. Kalium sowie Magnesium, ebenso wie der enthaltene Schwefel tun den Muskeln gut, vor allem nach dem Sport. Des Weiteren wirkt Natrium unterstützend auf die Regulation des Wasserhaushaltes und spielt eine wichtige Rolle im Nervensystem. Ausserdem liefern die Blätter der Rübe wichtige Vitamine: Sie enthalten viel Carotin und Vitamin C.

 

Mairübe

 

 

Intensiver Geschmack

Der Geschmack erinnert an eine Mischung aus Radieschen und Kohlrabi, nur etwas milder und süsser. Die ätherischen Öle geben der Mairübe eine unverwechselbare Note. Die Schale enthält viele Senföle, die die Schärfe erzeugen. Wer es milder mag oder die Rüben roh verzehren will, schält sie einfach. Roh sollte die Schale nicht verzehrt werden. Für den besten Geschmack dünstet man die Wurzel nur kurz an. Auch die Blattstiele und die Blätter sind essbar und schmackhaft: Als sogenannter Rübstiel werden sie wie Spinat zubereitet und ähneln ihm auch im Geschmack. Also, ran an die Rübe!

Rezepte.

Mairüben-Gratin:

Für 2 Personen
1 Form von 1 Liter Inhalt
Butter für die Form

Zutaten
• 400 g Mairüben, geschält, dünn gehobelt Salz
Pfeffer aus der Mühle
wenig Muskatnuss
• 1,5 dl Vollrahm

Zubereitung
1. Die Mairüben lagenweise mit den Gewürzen in die gebutterte Form geben. Rahm darüber giessen.
2. In der Mitte des auf 220°C vorgeheizten Ofens 20-30 Minuten backen.

Quelle: www.swissmilk.ch

Mairüben-Suppe

Für 2 Personen

  • 1 Bundzwiebeln, in Ringe geschnitten
  • ½ Knoblauchzehe, gehackt
  • ½ Chilischote, fein geschnitten
  • Butter zum Andünsten
  • 150 g junge Mairüben, geschält, in Stücke geschnitten
  • 50 g Kartoffeln, geschält, in Stücke geschnitten
  • 0,5 dl Apfelwein
  • 3,5 dl Gemüsebouillon
  • 50 g Crème fraîche
  • Salz, Pfeffer
  • frischer Koriander oder Petersilie zum Garnieren

Zubereitung
1. Bundzwiebeln, Knoblauch und Chili in der Butter andünsten. Navets sowie Kartoffeln beigeben und mitdünsten.
2. Mit Apfelwein und Bouillon ablöschen. 30-40 Minuten kochen lassen und pürieren.
3. Crème fraîche beigeben und abschmecken.
4. In heissen Tellern anrichten, Koriander oder Petersilie darüber streuen.

Quelle: www.swissmilk.ch

Fruchtig-scharfer Mairübensalat

Für 2 Personen
Zutaten

  • 225 g Mairüben geschält gewogen
  • 1 Frühlingszwiebeln mit Grünanteil
  • 3 – 5 frische Minze-Blätter

Salatsauce:

  • 60 g getrocknete Aprikosen
  • 5 EL Wasser
  • 4 EL weisser Balsamessig oder Weissweinessig
  • Je eine Messerspitze gemahlenes Piment, Ras EL Hanout Gewürzmischung
    und scharfes Chilipulver
  • ½ TL Salz
  • 2 EL Olivenöl

Zubereitung:
1. Salatsauce: Getrocknete Aprikosen in Wasser einweichen. Wenn diese schön weich sind, abschütten und in einer schmalen Rührschüssel zusammen mit den anderen Zutaten für die Salatsauce mit dem Stabmixer zu einer dickflüssigen Salatsosse pürieren.
2. Salat: Zuerst die Mairüben dünn abschälen, halbieren und jede Hälfte auf der Gemüsereibe zu halbrunden dünnen Scheiben hobeln. Dann in eine Salatschüssel geben, mit wenig Salz bestreuen und etwas durchziehen lassen.
3. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden.
4. Minze Blätter in feine Streifen schneiden. Beides zu den Mairüben in die Schüssel geben und mischen.
5. Salatsauce beigiessen und mischen.
6. Etwa 1 Stunde durchziehen lassen und servieren.

Quelle: www.mamas-rezepte.de

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