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23 November 2019

Wie denkt unsere Jugend?.

Dr. Luca Bertossa
Wissenschaftlicher Leiter «ch-x»

Um die Gesellschaft von morgen zu kennen, sollte man wissen, wie die Jugend von heute denkt und handelt, wovon sie träumt und wofür sie sich einsetzt. Die Jugend gilt gemeinhin als Trägerin des sozialen Wandels. Das impliziert, dass Jugendliche als Trendsetter gesehen werden, weil sich in ihren Einstellungen und Verhaltensweisen gewissermassen die zukünftige Entwicklung einer Gesellschaft ankündigt. Ohne Abweichung und Hinterfragung von Traditionen und Status Quo durch nachrückende Generationen kämen Veränderungen gar nicht in Gang und die Gesellschaft würde einem Hamster im Hamsterrad gleichen: ständig in Bewegung, aber immer an gleicher Stelle. Hätte Steve Jobs bei seinen Keynotes in Jeans auftreten können, wenn die Jugendlichen aus diesem Kleidungsstück kein Symbol des Protests gegen Tradition und Autorität gemacht hätten? Wäre Twitter ein zentrales Kommunikationsmittel etlicher Politiker geworden, wenn Teenager und junge Erwachsene den digitalen Informationsaustausch nicht zu ihrer beliebtesten Kommunikationsform gemacht hätten? Wohl kaum!

Die Eidgenössischen Jugendbefragungen ch-x untersuchen seit mehreren Jahrzehnten Befindlichkeiten und Einstellungen der Schweizer Jugend. Die bei den jungen Erwachsenen in ihrem zwanzigsten Lebensalter erhobenen Daten zeigen, dass vieles über die Jahrzehnte stabil bleibt, während sich einige Aspekte deutlich verändern. Zu den Veränderungen zählt der durchschnittliche Bildungsgrad der Schweizer Jugend, der im letzten halben Jahrhundert erheblich gestiegen ist. Im Zeichen der Veränderung steht auch die politische Selbsteinstufung. Anders als in den 70er und 80er Jahren zeigt sich diesbezüglich eine Verschiebung nach rechts. Im Zeichen der Stabilität stehen hingegen die Zufriedenheit mit dem eigenen Leben und der optimistische Blick in die Zukunft. Letztere weisen auf eine Jugend hin, die auch heute bereit ist, die Herausforderung des Lebens anzupacken und sich mit einer konstruktiven Einstellung in die Gesellschaft einzubringen.

Text Dr. Luca Bertossa

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