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Zurich
8 Dezember 2019

Wo liegen die Grenzen unserer Spezies?.

Uwe Kissmann, Präsident der Kommission Cybersecurity von ICTswitzerland 

Sicherheit ist eines der wichtigsten Bedürfnisse der Menschen. In der Schweiz haben sich der Staat und Teile der Wirtschaft dem Thema angenommen und stellen in Form von Gesetzen, Personal, sowie Produkten und Dienstleistungen sicher, dass Sicherheit – in all ihren Facetten – für die Gesellschaft und die Wirtschaft gelebt wird. Die in dieser Beilage behandelten Themen Arbeitssicherheit, Gebäudesicherheit und Cybersicherheit liegen in Bezug auf ihre Bezeichnung nahe beieinander. Dennoch sind sie sehr unterschiedlich, wenn es um die Wahrnehmung und die Minimierung der Risiken geht.

Inzwischen ist jedem klar, dass Sicherheitsgurte Leben retten. Unbestritten ist auch, dass ein proaktiver Brand- und Diebstahlschutz, entsprechende Gefahren und Auswirkungen massiv reduziert. Dieses Sicherheitsdenken stammt jedoch aus der analogen Welt. Unternehmungen fühlen sich sicher, da man nur die besten am Markt verfügbaren Security-Komponenten «verbaut». Doch die Denkweise «Nutze ich den besten Zaun, dann haben Einbrecher keine Chance», funktioniert in der virtuellen Welt nicht.

Das Hauptproblem hierbei ist, dass viele Menschen im Umgang mit virtuellen Gefahren nicht geübt sind und diese schlichtweg nicht erkennen!

Das mangelnde Verständnis für Cybergefahren und die mehrheitlich sehr verdeckte Vorgehensweise von Cyberkriminellen sind wesentliche Ursachen dafür, dass Menschen auf nicht sichtbare Gefahren – wie digitale Angriffe – sehr verhalten reagieren.

Viele Menschen sind im Umgang mit virtuellen Gefahren nicht geübt und erkennen diese schlichtweg nicht.

So lässt sich auch erklären, warum wir jeden Tag von Unternehmungen lesen, die aufgrund von Cyberattacken beinahe oder tatsächlich Konkurs anmelden mussten. Wegen dieser falschen Denkweise geben Millionen von Menschen ausserdem gedankenlos persönliche Daten preis, nur um Dank einer «coolen» App «dazuzugehören». 

Es ist leider Fakt, dass eine Mehrheit der Bürger, sowie viele der mittelgrossen und kleinen Unternehmungen in unserem Land, ihre IT und ihre Daten nach wie vor nicht angemessen vor Cyberangriffen schützen. 

Während der Staat bei traditionellen, physischen Bedrohungen durchaus griffige Gesetze und auch Gegenmassnahmen zur Verfügung stellt, funktioniert dies bei dem hochdynamischen Thema «Cybersecurity» nur teilweise. Lückenhafte Gesetze, mangelhafter Schutz durch die staatlichen Organe, sowie ein erschreckend hoher Mangel an Cybersecurity-Spezialisten, sind nur einzelne der Ursachen.

Der Staat unternimmt zwar erste Schritte: vom Schaffen einer «Cyber-RS», über spezialisierte Fachdiplome, bis hin zur Verschärfung von Gesetzen und der Sensibilisierung der Bevölkerung für Cyber-Themen. Doch der aktuelle Rückstand ist gross, die Reaktionsfähigkeit unterentwickelt und die Anzahl der Spezialisten reicht bei Weitem nicht aus. Auch in naher Zukunft wird es unabdingbar sein, dass sich Bürger und Unternehmungen dem Thema selbst annehmen. Der Staat schützt hier nur sehr beschränkt!

Wie wird man dem Problem in der Zwischenzeit Herr? 

Zuallererst gilt beim Thema Sicherheit über alle Bereiche hinweg: Paranoia ist ebenso falsch, wie Ignoranz. Es gilt, sich risikobewusst und angepasst zu verhalten. 

Unternehmungen und Privatpersonen müssen aktiv handeln, sich stets über die neuesten Sicherheitsvorkehrungen informieren und technologisch am Ball bleiben. Eine wichtige Rolle muss bei Unternehmungen auch durch deren Verbände wahrgenommen werden. Diese sollten – wie im Ausland schon häufig vorgelebt – ihren Mitgliedern branchenspezifische Informationen und Ausbildungen zum Thema «Cybersecurity» anbieten. 

Ich wünsche Ihnen viel Spass beim Lesen von «Fokus Sicherheit»!

Text Uwe Kissmann, Präsident der Kommission Cybersecurity von ICTswitzerland 

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