19.6 C
Zürich
14 Juli 2020

Additive Fertigung – die Produktion von morgen.

Die Industrie von morgen ist digital und zunehmend autonom. Unternehmen suchen deshalb nach flexiblen und effizienten Produktionslösungen, um mit den Veränderungen mithalten und wettbewerbsfähig bleiben zu können.

Wer von der Industrie 4.0 spricht, darf keinesfalls die additive Fertigung – im Englischen additive manufacturing – aussen vor lassen. Was vielen unter dem 3D-Druck ein Begriff ist, hat sich im professionellen Umfeld bereits in unterschiedlichsten Branchen etabliert.

Schrittweise zum Ziel

Bei der additiven Fertigung erstellt man auf Basis von digital erfassten Konstruktionsdaten mit Materialien wie beispielsweise Metall oder Kunststoff ein gewünschtes Objekt. Im Gegensatz zur traditionellen, respektive subtraktiven Fertigung, bei der man ein Werkstück durch das Abtragen von Material anfertigt, wird bei der additiven Fertigung schichtweise oder neuerdings auch volumetrisch (ganze Schichtpakete) Material aufgetragen und zu einem Endprodukt zusammengefügt. 

Bei der additiven Fertigung erstellt man auf Basis von digital erfassten Konstruktionsdaten mit Materialien wie beispielsweise Metall oder Kunststoff ein gewünschtes Objekt.

Individuelle Lösungen für anspruchsvolle Designs

Über die letzten Jahre hat die additive Fertigung in vielen Bereichen und Branchen Einzug gehalten. Dank dem digital erstellten 3D-Modell erlaubt sie nämlich, komplexe Strukturen in einem Durchgang zu realisieren, was bei konventionellen Fertigungsmethoden nicht möglich ist. 

Die kaum vorhandenen Einschränkungen beim Design ermöglichen funktional optimierte, leichtere, ergonomischere und wenn richtig angewendet, kostengünstigere Produkte. Im Gesundheitssektor arbeitet man deshalb bereits in verschiedensten Bereichen mit der additiven Fertigung. Für Patientinnen und Patienten werden beispielsweise schon seit einiger Zeit Operationsmodelle und Zahnprothesen hergestellt. Somit ermöglicht man es, für Betroffene eine jeweils auf die persönlichen Anforderungen abgestimmte Lösung zu finden.

Ressourcen effizienter nutzen

Die additive Fertigung bringt auch umwelttechnische Vorteile mit sich: Die 3D-Modellierung und der sequenzielle Produktionsprozess vermindern den Materialverbrauch. Bei bestehenden Produkten kann durch Reparatur-, Anpassungs- und Umnutzungsmöglichkeiten die Lebensdauer deutlich verlängert werden. Gleichzeitig profitiert man von kürzeren Lieferketten und bei Kleinserien von schnelleren Erstellungszeiten, welche wiederum Ressourceneinsparungen mit sich bringen – das freut die Umwelt sowie das Budget.

Wissen fördern und als Unternehmen profitieren

Die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der additiven Fertigung setzen modernste Gerätschaften und viel Know-how voraus. Mithilfe entsprechenden Aus- und Weiterbildungen schult man das Fachpersonal und bleibt auf dem neuesten Stand.

Das enorme Potenzial der additiven Fertigung zeigt für Unternehmen in verschiedensten Branchen, dass sich eine Investition lohnt. Die ständig fortschreitende Digitalisierung bringt regelmässig innovative Technologien auf den Markt. Aufgrund der vielen Möglichkeiten, welche die additive Fertigung bietet, ist es ratsam bei Fragen Druckdienstleister, Hochschulen oder ein nationales thematisches Netzwerk beizuziehen.

Lesen Sie mehr.

Wie sich KMUs gegen Cyberkriminalität schützen

Die Cyberkriminalität hat zugenommen. In der Schweiz ist jedes dritte KMU bereits Opfer eines Cyberangriffs geworden, Tendenz steigend. Was in den 70er Jahren als harmloses «Phreaking» anfing, entwickelte sich später unter dem gewandelten Namen «Hacking» zu einem weltweiten Problem. Ein Problem, welches die Unternehmen nur mit Mühe bewältigen können.

Narbenfreie Operation an der Schilddrüse

Operationen an der Schild- sowie der Nebenschilddrüse gehören in der Schweiz zu den Routineeingriffen. Um Narben zu vermeiden, setzt man am Spital Emmental auf eine neue Operationstechnik. Mit grossem Erfolg.

SBB CIO Peter Kummer: Ohne IT fährt kein Zug

Peter Kummer ist seit neun Jahren als CIO für die IT der SBB verantwortlich und treibt die Digitalisierung aktiv voran. Wieso dank ausgeschalteten Heizungen Strom gespart werden kann und was es mit der digitalen Identität auf sich hat, erzählt er im Gespräch mit «Fokus CIO-Guide».

Kanada – vielseitige Ski-Destination

Schweizer reisen gerne nach Kanada – allerdings vor allem im Sommer. Als Winter- und somit Skidestination muss das Land im Norden der USA noch besser ins Bewusstsein der Schweizer Touristen rücken.

Archiv.

Hochzeiten gewinnen an Individualität

Die heutige Zeit wird immer schneller und digitaler. Gerade deswegen vertrauen wir stärker als je zuvor in die Gemeinsamkeit und in die Ehe.