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18 Mai 2021

Quo vadis, Mobilität?.

Ein grosser Faktor der Umweltbelastung ist die Mobilität: Der Verkehrssektor verursachte 2018 sogar mehr Treibhausgasemissionen als der Industrie- oder Gebäudesektor. «Fokus» stellt zwei Möglichkeiten zur Reduktion verkehrsbedingter Emissionen vor. 

Im Jahr 2018 stammten laut dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) 32 Prozent der in der Schweiz ausgestossenen Treibhausgase aus dem Verkehr, internationaler Flug- und Schiffverkehr ausgenommen. Während Gebäude- und Industriesektor sich puncto Emissionen um 33 beziehungsweise 18 Prozent gegenüber 1990 verbessern konnten, hat der Mobilitätssektor sogar um ein Prozent zugelegt. Es besteht also Handlungsbedarf! Von der Art des Antriebs über Entlastung des Verkehrs oder die Verlagerung davon von der Strasse auf die Schienen, hin zu verschiedensten Ideen zur effizienteren Nutzung des vorhandenen Raumes – die Wege zur ökologischeren Mobilität sind vielfältig.

Ökologischere Antriebe würden uns gut zu Gesichte stehen.

Homeoffice – nicht nur zu Coronazeiten 

Forderungen gehen auch an die Adresse der Arbeitgebenden. Ein Blick über die Grenze zeigt, wie es geht: In den Niederlanden haben Arbeitnehmende seit Juli 2015 einen Rechtsanspruch auf Homeoffice. Mehr Möglichkeiten für Homeoffice könnte als entlastende Massnahme für den Verkehr – gegen die steigende Zahl an Verkehrsteilnehmern – fungieren. Denn gemäss Bundesamt für Statistik (BFS) verliessen 2017 vier Millionen Menschen in der Schweiz ihr Heim, um zur Arbeit zu fahren. Rund 52 Prozent nutzten hierfür das Auto.

Sharing is Caring

Es ist nicht realistisch, alle dazu zu motivieren, statt ihrem Auto, den Zug zu nehmen. Auch, da zu Stosszeiten die Züge bereits jetzt stark ausgelastet sind. Eine Lösung wären Mitfahrgelegenheiten. Die Idee dabei ist, dass PendlerInnen, welche ungefähr denselben Weg zurücklegen müssen, sich ein Auto teilen. Dies führt im Idealfall dazu, dass es zur Beförderung von bis zu fünf Personen nur noch ein Auto braucht statt fünf. Das macht sowohl puncto Schadstoffbelastung als auch platztechnisch viel aus.

Was treibt uns an? 

Sei es Carsharing oder Individualverkehr: Ökologischere Antriebe würden uns gut zu Gesichte stehen. Bereits heute gibt es gute Elektro- und Hybridautos. Doch Forschende befassen sich zurzeit damit, noch effizientere und sicherere Antriebe und Energiespeicher zu entwickeln; unter anderem wird an Batteriezusammensetzungen oder Wasserstoff-Brennstoffzellen getüftelt.

Ob Verlagerung von der Strasse auf die Schiene, effizientere Nutzung der Personenfahrzeuge oder eine Anpassung der Arbeitsmodelle. Ein Umdenken muss für den Klimaschutz auf allen Ebenen stattfinden!

Text SMA 

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