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Die vielen Formen des Wellness

05.10.2012
von Nadine Lehtinen

Das Bedürfnis, sich zurückzuziehen sowie sich vom stressigen Alltag zu erholen und zu entspannen, ist im Winter besonders gross – und die individuellen Wellnessangebote sind nahezu grenzenlos. 

Nässe, Kälte und Grippewellen machen uns zu schaffen, und die Sonnenstunden lassen sich meist an einer Hand abzählen. Wenn sogar an Wochenenden vor lauter Freizeitstress keine Zeit zum Verschnaufen bleibt, kommt es zu stressbedingten gesundheitlichen Schwächen wie Schlaflosigkeit, chronischer Erschöpfung und Bluthochdruck. Wer sich keine Ruhepausen gönnt, ist zudem anfälliger für Krankheiten und kann sowohl im Job als auch privat weniger leisten. Gerade im Winter ist es deshalb besonders wichtig, etwas für das eigene Wohlbefinden zu tun. Vom einmaligen Saunabesuch über ein Wochenende in den Bergen bis hin zum zweiwöchigen Wellnessurlaub gibt es Angebote für jede nur erdenkliche individuelle Vorstellung. Doch eine Oase des Wohlfühlens kann mit wenig Aufwand auch in den eigenen vier Wänden herbeigezaubert werden. 

Wellness als Gesundheitsritual

«Wellness» wurde zwar schon im 17. Jahrhundert das erste Mal mit «gute Gesundheit» ins Deutsche übersetzt. Der moderne Begriff hingegen, der für ein ganzheitliches Gesundheitskonzept und für eine relativ neue Gesundheitsbewegung aus den USA steht, ist erst seit den 50er- Jahren allgemein bekannt. Der Saunabesuch ist eine der ältesten Formen von Wellness. Durch den Wechsel von Schwitzphase und anschliessendem Kaltbad unterstützt er die Gesundheit und macht den Körper resistenter gegen grippale Infekte, senkt den Blutdruck und regt den Kreislauf an. Die traditionelle finnische Sauna zeichnet sich durch tiefe Luftfeuchtigkeit (10 bis 20 Prozent) und hohe Temperatur (80 bis 100 Grad) aus. Viele Schweizer bevorzugen jedoch das sogenannte Bioklima, das tiefere Temperaturen, aber höhere Luftfeuchtigkeit bietet. Angenehm riechende ätherische Öle unterstützen die Entspannung und Erholung. 

Das Gesellige des Saunabesuches in Finnland, wo mit Freunden gesprochen und gemeinsam gesungen wird, wird hierzulande eher weniger praktiziert. Stattdessen leisten sich immer mehr Schweizer eine hauseigene Sauna. 

Der Saunabesuch ist eine der ältesten Formen von Wellness. 

Erholung im Urlaub

Viele Hotels bieten Wellnessaufenthalte an, die nebst Übernachtungen in komfortablen Zimmern, Frühstücksbuffets und Abendessen auch Massagen nach Wahl, Infrarot- Stoffwechselaktivierung, Magnetfeldtherapie, Sauna- und hotelinternen Badbesuch und vieles mehr beinhalten. Auch Pediküre und Maniküre sowie Gesichtsbehandlung erfreuen sich grosser Beliebtheit. Solche Rundum-Wohlfühlpakete sind zwar nicht immer ganz günstig, aber nahezu jederzeit und überall möglich. Ob in den Bergen, irgendwo auf dem Land oder mitten in der Stadt. 

Wellness Zuhause

Die Wohnung ist heutzutage zu einem wichtigen Ausdruck von Lebensqualität geworden – ein individueller Rückzugsort und Gegenpol zum hektischen Alltag. Sogar ein winziges Badezimmer kann durch ein paar Tricks zu einer Mini-Oase umgestaltet werden. Eine offene Dusche oder eine Glaswand sind für enge Räume empfehlenswert. Helle Farben und natürliche Materialien wie zum Beispiel Stein oder Holz sorgen für eine warme Atmosphäre. Effizient eingesetzte Spiegel und Beleuchtung lassen das Bad zudem geräumiger erscheinen. 

Text: Nadine Lehtinen

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