mann bikt im schnee einen berg hinunter. symbolbild sportferien
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Wandern und Sport, oder doch ein neues Reiseziel?

23.01.2024
von Boubacar Sarr

2024 kommt immer näher und bald winken auch die Sportferien. Die Schüler:innen haben dann ein weiteres Semester hinter sich und viele Schweizer:innen widmen sich nochmals typischen Winteraktivitäten, bevor der Frühling kommt und es wärmer wird.

Die Schweiz bietet als Gebirgsland einiges an Aktivitäten an. Wintersportarten wie Skifahren, Snowboarden oder Schlittschuhlaufen sind weit oben auf der Beliebtheitsliste. Ebenso Wanderungen, deren Strecken vorzugsweise durch die helvetische Natur führen. Statt zu laufen, fahren auch viele mit dem Velo durch diese Gebiete. Viele bleiben bei der Februarkälte aber auch zu Hause oder suchen sich um diese Zeit Indoor-Beschäftigungen. Währenddessen erfasst andere das Reisefieber und sie möchten mehr des In- und Auslands erkunden.

Für die Sportfanatiker:innen

Etwa ein Drittel der Schweizer Bevölkerung fährt Ski und nicht viel weniger gehen Snowboarden. In die Berge fahren, Pisten hinunterflitzen und in der Herberge die Wärme geniessen, ist für viele eine wiederkehrende Tradition.

Beliebte Gebiete fürs Skifahren und Snowboarden sind dabei die Kantone Wallis, Tessin und Graubünden. Zwar ging der Schnee aufgrund der Klimaerwärmung die letzten Jahre immer mehr zurück, jedoch hält dies Herr und Frau Schweizer nicht vom Wintersportspass im Schnee ab.

Und wo Schnee ist, da ist Eis nicht weit und somit auch zugefrorene Wasserfälle, Seen oder Teiche. Während das Unterwasserleben erfroren und still scheint, finden sich auf der Eisoberfläche häufiger Schlittschuhläufer:innen wieder. Diese verbringen ihre Zeit aber auch auf den Eisbahnen, falls das Eis auf der Wasseroberfläche nicht dick und sicher genug ist. Wenn von Schlittschuhlaufen die Rede ist, darf auch Eishockey nicht fehlen. Dieser Sport ist zwar nicht so beliebt wie Ski oder Snowboarden, dennoch schlagen viele gerne den Puck.

Ob mit oder ohne Schlittschuhe, das Spazieren und Wandern scheint selbst im Winter eine der beliebtesten Aktivitäten zu sein. Wandern ist in der Schweiz die meist ausgeübte Sportaktivität von Jung und Alt. Über die Hälfte der Bevölkerung zieht sich Wanderschuhe an und geniesst die langen Spaziergänge durch die Natur. Da hält sie die kalte Winterzeit auch nicht davon ab, durch die schneebedeckte Flora und Fauna zu stapfen.

Wer nicht gerne lange Strecken in der Natur abläuft, kann diese auch mit dem Velo erkunden. Aufgrund der Nachhaltigkeit wird auch Velofahren immer beliebter. So steigt auch die Popularität von Velotouren, Veloparcours oder einfachen Spazierfahrten wieder. Strecken, die beispielsweise um Seen herum oder Berge und Hügel hinauf gehen, sind weit verbreitet. Natürlich sind diese Strecken sicherer zu fahren, wenn sie weder Schnee noch nassen oder schlammigen Boden aufweisen.

Weg von der Kälte

Anderen ist der Winter in der Schweiz zu kalt, weshalb in den Sportferien viele ins wärmere Ausland reisen. Beliebte Ziele sind dabei Inselgruppen wie die Kanarischen Inseln, die Malediven oder die Karibik. Festlandgebiete werden aber genauso oft ins Visier genommen. So verschlägt es viele nach Thailand, Barcelona, Neapel, Dubai, Ägypten oder in die Vereinigten Staaten. Der Grossteil dieser Orte liegt auch an der Küste und bietet wie die Inseln Erlebnisse am Strand und am Meer. Schweizer:innen, die ausländische Wurzeln haben, reisen im Winter auch oftmals in ihr Heimatland. Vor allem, wenn dieses in einem wärmeren Gebiet der Erde liegt.

Andererseits sind kältere Gebiete als Reiseziel ebenfalls nicht ausgeschlossen. Dabei sind beliebte Länder Grossbritannien, Deutschland, die Niederlande oder auch Island.

Die Schweiz selbst bleibt aber dennoch Reiseziel Nummer eins. Der Kanton Graubünden hat mehr als Skipisten und Snowboardhänge zu bieten. Drei populäre Orte sind Arosa, Valbella oder Flims. Ähnlich ist es mit dem Wallis, welches neben den Wintersportarten auch ein beliebtes Ziel für Bergsteiger:innen ist. Allseits beliebte Destination für eine Winterauszeit bleibt Zermatt. Wer mehr Lust auf das Leben in der Stadt hat, besucht auch gerne Luzern, St. Gallen, Zürich oder die Hauptstadt Bern.

Indoor-Sport mit Indoor-Spass

Neben den ganzen Outdoor-Aktivitäten dürfen die Indoor-Möglichkeiten nicht vergessen werden. Das Hallenbad ist ein Ziel für jene, die entweder ihre Strecken schwimmen oder mit Freund:innen oder der Familie ihren Spass haben möchten. Sportfans, denen dies zu nass ist, melden sich lieber bei Sportcamps an und halten sich über die Ferienpause fit. Dies ist vor allem für Vereinssportler:innen optimal, da die Hallen während der Ferien geschlossen bleiben.

Sportliebhaber:innen, die nicht in einem Verein tätig sind, haben entweder ihren Spass bei Feriensportkursen oder gehen ins Fitness. Währenddessen verbringen andere ihre Sportferienzeit lieber an anderen spassigen Orten. Zum Beispiel sind Trampolinos oder der Skills Park beliebte Orte. Game-Center wie Escape Rooms oder die immer beliebter werdenden Virtual-Reality-Center sind ebenfalls neue Dauerbrenner.

Liebe und Feiern in der Luft

Was auch nicht zu vergessen ist, sind die Feiertage, die während der Sportferien stattfinden. Am 13. Februar ist es wieder Zeit für Fasnacht, das heisst, Verkleidungen, Schminke oder schreckhafte Masken, Konfetti und vieles mehr sind angesagt. Am 14. Februar folgt der Aschermittwoch. Und natürlich ist der 14. Februar auch der Valentinstag. Es wird gesagt, es brauche keinen bestimmten Tag, um einander die Liebe zu zeigen und zu geben. Dennoch kann man die Liebe wohl nicht ausreichend zelebrieren – egal ob drinnen oder draussen, im In- oder Ausland.

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