Masken und Muschel am Strand
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Mehrwegmasken – damit wir und die Meere gesund bleiben

22.04.2021
von Smart Media

Die Welt hat sich drastisch verändert. Gesichtsmasken sind Teil unseres täglichen Lebens geworden. Unsere Gesundheit ist wichtig und die Notwendigkeit der Masken unbestritten. Unser Wohlergehen hängt aber auch von der Gesundheit des Planeten ab, die wir mit unserer Schutzausrüstung gerade massiv gefährden.

Masken sind notwendig. Das ist unbestritten. Unsere Gesundheit hängt aber auch von der Gesundheit des Planeten ab, die wir mit unserer Schutzausrüstung gerade massiv belasten. Würde jeder Mensch ein Jahr lang eine Einwegmaske pro Tag tragen, müssten drei Billionen Exemplare entsorgt werden. Seit Beginn der Pandemie landen Einwegmasken auf Strassen und Äckern, in Flüssen und im Meer. Sie verseuchen die Natur mit Mikrofasern und Chemikalien, denn sie bestehen unter anderem aus Polypropylen, einem Kunststoff, der nicht ohne Weiteres abbaubar ist. Gemäss Hochrechnungen landen zusätzlich zum laufenden Plastikmüll monatlich rund zehn Mio. Einwegmasken in der Umwelt und möglicherweise auch im Meer.

Die Plastikkrise spitzt sich zu

Viel Arbeit war nötig, um das Plastikproblem ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Corona stellte die Welt auf den Kopf, als die Zero Waste-Bewegung gerade Fahrt aufnahm. Mit Ausbruch der Pandemie kam Unsicherheit bezüglich Virusübertragung durch Berührung von Oberflächen auf. Umgehend propagierten jene, die davon profitieren, Einwegplastik als das hygienische Material der Stunde und stellten es punkto Sicherheit über Mehrweglösungen.

Mehrwegmasken den Vorzug geben

Weiterhin müssen wir alles daransetzen, den Verbrauch von Kunststoffen zu reduzieren. OceanCare begrüsst die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation, dass jene, die nicht im Gesundheitswesen arbeiten oder einer Risikogruppe angehören, Mehrwegmasken benutzen. Zertifizierte Textilmasken sind bei korrekter Anwendung und Reinigung sicher und ökologisch. Wer Einwegmasken oder Handschuhe verwenden muss, soll diese zumindest sachgerecht im Abfall entsorgen. Das Virus wird uns wohl noch einige Zeit beschäftigen. Umso mehr müssen wir somit unsere Anstrengungen verstärken, den Planeten vor Plastikmüll zu schützen.

Zusammenstehen für einen gesunden Planeten

OceanCare setzt sich für gesunde Ozeane ein. Mit UNO-Sonderberaterstatus für Meeresfragen engagiert sich der Verein in internationalen Gremien für ein weltweites, rechtlich bindendes Plastikabkommen, das die Plastikproduktion regelt und die Plastikflut reduziert. Mit der Kampagne «I Care» sensibilisiert OceanCare dafür, den Plastikverbrauch im Alltag einzuschränken.

Physisch müssen wir weiterhin Distanz halten. Eng zusammenstehen sollten wir, wenn es um die Gesundheit des Planeten geht.

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Über OceanCare

OceanCare sorgt weltweit dafür, dass die Ozeane und deren Bewohner geschützt werden. Seit 2011 als UN-Sonderberaterin für den Meeresschutz.
Danke, dass Sie OceanCare mit Ihrer Spende helfen, gegen die Plastikflut anzugehen.

Spendenkonto OceanCare
CH-8820 Wädenswil
Postfinance, CH-3030 Bern

Konto Nr. 80-60947-3
IBAN: CH14 0900 0000 8006 0947 3

Mehr Information unter www.oceancare.org

Qualle und Maske im Meer

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