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So kann Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) unsere Kinder unterstützen

01.06.2021
von Smart Media

Gesunde, glückliche und starke Kinder – das wünschen sich alle Eltern. Doch auch Kinder leiden ab und zu unter gesundheitlichen Beschwerden. Medikamente möchten viele Mütter und Väter jedoch nur im Notfall verabreichen und suchen daher nach alternativen Heilungs- und Präventionsmethoden – besonders bei chronischen oder chronisch wiederkehrenden Beschwerden. In solchen Fällen ist die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ideal, um die Gesundheit von Kindern zu unterstützen.

Die Traditionelle Chinesische Medizin TCM ist eine Art «Hausarzt»-Medizin, die sich um fast alle Krankheiten und Beschwerden kümmert. TCM-Praktizierende helfen beispielsweise bei Verdauungsbeschwerden, Schlafstörungen, wiederkehrenden Mittelohrentzündungen, Asthma, Allergien oder Hauterkrankungen. Dabei kann die TCM entweder als alleinige Therapie oder auch ergänzend zu anderen Methoden wie der Schulmedizin sowie anderen komplementär- und alternativmedizinischen Behandlungen eingesetzt werden.

Verdauungsbeschwerden

Von Dreimonatskoliken über chronischen Durchfall oder Verstopfung, Erbrechen oder einfach «nur» Bauchweh – wenn es um Verdauung geht, ist die TCM in ihrem Kernelement! TCM-Therapeuten und -Therapeutinnen können Kinder besonders gut mit Kinder-TuiNa, einer ganzheitlichen Massage, unterstützen. Manche bieten für Kinder auch Laser-Akupunktur an. Dabei werden Akupunkturpunkte mittels schwachem Laser- oder Infrarotlicht bestrahlt, was für die Kinder absolut schmerzfrei, aber dennoch sehr wirksam ist. Auch Ernährungsberatung oder geeignete Tees können bei Verdauungsbeschwerden wahre Wunder bewirken!

Atemwegserkrankungen

Viele Eltern kennen es: die chronisch laufende oder verstopfte Nase. Aber auch Husten, angeschwollene Nasennebenhöhlen, Mandel- und Mittelohrentzündungen oder Asthma / Heuschnupfen sind häufige Beschwerden bei Kindern. Die TCM kann im akuten Krankheitsfall sehr gut unterstützend eingesetzt werden, um schnell wieder durchatmen zu können. Je nach Fall macht die Kombination mit einer schulmedizinischen Behandlung Sinn. Bei chronischen oder chronisch wiederkehrenden Themen kann die TCM oft langfristig gute Resultate erzielen.

Hauterkrankungen

Von Milchschorf über Neurodermitis und Schuppenflechte bis hin zu einem wunden Po (Windeldermatitis) – Hauterkrankungen sind häufig bei Babys und Kleinkindern. Auch in der Pubertät erleben viele Jugendliche Hautbeschwerden wie beispielsweise Akne. Die TCM erreicht in vielen Fällen eine deutliche Linderung bis zur Beschwerdefreiheit.

Schlafstörungen und Bettnässen

Wenn ein Kind nachts über längere Zeit sehr betreuungsintensiv ist, zehrt dies an den Kräften der Eltern. Guter Nachtschlaf ist deshalb nicht nur für das Kind selbst, sondern für die ganze Familie wichtig. Klappt dies nicht wie gewünscht, kann TCM dabei helfen, die Ursachen zu ergründen und an der Wurzel zu behandeln.

Auch chronisches Bettnässen kann mit TCM gut behandelt werden. Was grundsätzlich wichtig ist, gilt hier in besonderem Masse: Das Kind muss freiwillig zur Therapie gehen.

Hyperaktivität

Kindliche Unruhe gehört zur normalen Entwicklung bis zu einem gewissen Grad dazu und sollte nicht vorschnell pathologisiert werden. Wenn Eltern aber das Gefühl haben, ihr Kind benötige Unterstützung, um die Verbindung zu sich selbst zu stärken und besser «geerdet» zu sein, kann ein TCM-Therapeut oder -Therapeutin eine gute Anlaufstelle darstellen.

Traditionelle Chinesische Medizin kann auch bei Babys angewandt werdenDie Ursache ergründen

Oft fragen sich Eltern, wann eine TCM-Behandlung Sinn macht und in welchen Fällen eher der Kinder- und Jugendarzt aufzusuchen ist. Bei akuten Infektionskrankheiten und gravierenden Krankheitsbildern macht es Sinn, den Hausarzt zu kontaktieren und allenfalls ergänzend alternativmedizinisch zu behandeln. Bei chronischen oder chronisch-wiederkehrenden Erkrankungen ist TCM sehr empfehlenswert. Denn: Sie ergründet die Ursachen einer Krankheit und lindert nicht «nur» die Symptome.

Wie läuft eine TCM-Behandlung ab?

Der Traditionellen Chinesischen Medizin TCM sind fünf Säulen der Behandlung zugeordnet. Sie können in unterschiedlichem Masse zur Anwendung kommen und werden häufig auch kombiniert. Dazu gehören Akupunktur und bei Kindern oft Laser-Akupunktur, TuiNa-Massage, Phytotherapie (Kräuterheilkunde mit chinesischen oder westlichen Heilkräutern), Diätetik (Ernährungsberatung) und Qi-Gong (Bewegungs- und Atemübungen). Hinzu kommen ergänzende Methoden wie Moxibustion (Moxa), was eine Art der Wärme-Behandlung darstellt. Bei Kindern dauern Behandlungen meist kurz (maximal 30 Minuten), bei Erwachsenen bis zu 90 Minuten.

Gut ausgebildete Therapeuten

Wer einen TCM-Therapeut oder -Therapeutin sucht, wählt am besten ein Mitglied eines Fachverbandes wie des TCM Fachverband Schweiz. So ist gewährleistet, dass er/sie eine kontrollierte Ausbildung und unabhängige Prüfungen sowie regelmässige Weiterbildung nachweist. Detaillierte Informationen und eine Therapeutenliste finden sich auf der Website www.tcm-therapeuten.ch

Beteiligt sich die Krankenkasse an den Kosten für traditionelle chinesische Medizin?

Wenn eine Zusatzversicherung im Bereich Komplementärmedizin vorhanden ist, werden Behandlungen von den Krankenkassen in der Regel vergütet. Es empfiehlt sich auf jeden Fall, vorgängig bei der Versicherung abzuklären, in welchem Umfang die Behandlungskosten übernommen werden.

Bilder: Peter Maurer für TCM Fachverband Schweiz

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