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21 Oktober 2020

Alkistis Petropaki: «Besser zusammen».

Am diesjährigen World Economic Forum (WEF) wurde folgende Frage diskutiert: Was können wir tun, um die Welt besser zu machen? Eine grosse Frage. Und je grösser die Fragen, desto naheliegender sind manchmal die Antworten. In diesem Fall lautet die erste Antwort des WEF auf diese Frage: Frauen miteinschliessen. Voilà. Eigentlich ganz einfach, oder?

Weltweit wie auch in der Schweiz ginge es uns besser, wenn die Verhältnisse zwischen Mann und Frau in der Wirtschaft und Gesellschaft ausgeglichener wären. Es gilt also, den «Gender Gap» möglichst schnell zu schliessen. Aktuell liegen wir in der Schweiz im Top Management bei einen stark überwiegenden Männeranteil von 85 Prozent (advance-hsg-report.ch).

Gräben – das kennt die Schweiz vom Rösti-Graben – halten sich hartnäckig. Wenn wir nicht aktiv etwas unternehmen, passiert nichts. Wir wissen es längst: Gemischte Teams sind erfolgreicher, innovativer und bringen bessere Resultate, ob privat oder im Beruf. Was also können wir tun, um diesen «Gap» zu schliessen? Was können Sie persönlich beitragen, dass kleine Mädchen und Jungen auf ihrem Weg künftig konsequent die gleichen Chancen und Möglichkeiten haben – jenseits veralteter Rollenmodelle?

Gemischte Teams sind erfolgreicher, innovativer und bringen bessere Resultate, ob privat oder im Beruf.

Alkistis Petropaki

Hier sind wir alle gefragt als Berufsleute, Chefinnen und Chefs, als Mütter, Väter und Vorbilder, als Lehrerinnen und Lehrer, Mentorinnen und Mentoren, Freunde und noch vieles mehr.

«Gender Equality» soll überall sein

Die Themen «Gender Equality» und Einschluss/Ausschluss beginnen zuhause, gehen weiter in der Schule, bei der beruflichen Weichenstellung und setzen sich fort bis zur Familiengründung mit dem Thema «Vereinbarkeit». Dieses darf nicht länger ein «Frauenthema» bleiben, sondern sollte ein Thema für beide Elternteile sein. Einen Fokus auf die «modernen Frauen» hat übrigens auch die Wirtschaft. Führende Firmen haben sich «Gender Equality» bewusst auf ihre Fahnen geschrieben. Weibliche Talente sind gesucht, gerade auch im technischen Bereich.

Liebe Ladies, traut euch Grosses zu. Übernehmt Positionen mit Verantwortung. Fokussiert auch immer auch wieder auf euch selbst mit der Frage: Wo will ich mich weiterentwickeln? Sprecht mit euren Vorgesetzten über Pläne. Und sprecht mit euren Partnern über eine faire Aufteilung aller Lebensbereiche.

Weibliche Talente sind gesucht, gerade auch im technischen Bereich.

Alkistis Petropaki

Liebe Männer, das starre Korsett vom 100-Prozent-Job als «absolutes Muss» für erfolgreiches Vorankommen bröckelt. Das ist eine Chance. Setzt euch ein für Vereinbarkeit auf Männer-Art!

Liebe Chefinnen und Chefs: Arbeitgeber, die öffentlich einstehen für «Gender Equality», sind bei weiblichen Talenten top gesetzt. Eine Möglichkeit, dies zu tun, bietet die aktuelle Advance Kampagne «CEOs Commit!». Zeigt Leadership und macht mit!

So. Das WEF ist zu Ende. Der Gender Gap bleibt. Packen wir es an. Und zwar am besten gemeinsam. Das feiern wir am Internationalen Tag der Frau vom 8. März 2019 in Zürich unter dem Motto «Women and Men Together – Unleash the Full Potential». Auf dass sich dieses Potenzial entfalte! #bettertogether

Alkistis Petropaki
General Manager
Advance – Gender Equality in Business

www.advancewomen.ch

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