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29 November 2020

SEO-Webeditor, ein Job mit Zukunft.

Mit dem Aufkommen von zahlreichen neuen Technologien in den vergangenen Jahren, haben sich auch neue Berufsfelder entwickelt. Dabei handelt es sich um digitale Berufe, die neue und spezifische Fähigkeiten erfordern. Der Beruf des SEO-Webeditors ist einer davon und setzt digitale Fähigkeiten voraus. Lerne den Beruf der Zukunft hier kennen.

Zu Beginn eine zentrale Frage: Was ist ein SEO-Webeditor und welche Unterschiede gibt es zwischen ihm und einem klassischen Onlineredaktor? In beiden Berufen produziert man Inhalte fürs Internet. Anders gesagt, man schreibt Onlineartikel, Blogs, Newsletter oder auch E-Books.

Im Internet werden jede Minute zahlreiche Beiträge zum gleichen Thema veröffentlicht. Darum müssen die produzierten Inhalte der Onlineredaktoren einzigartig, spannend, qualitativ und gut strukturiert sein. Wie der Onlineredaktor muss auch ein SEO-Webeditor einen einwandfreien Schreibstil mitbringen. Das, was die beiden aber voneinander unterscheidet, ist der Aufbau des Inhalts, der verwendete Schreibstil und die Eingriffe, die an diesem Inhalt vorgenommen werden. Der SEO-Webeditor nimmt diese nämlich vor, um mehr Verkehr auf den Artikel und somit die Website zu bringen.

SEO-Webeditor vs. Onlineredaktor

Der Unterschied zwischen den beiden Berufsfeldern ist der Grad ihrer Tätigkeit. Mit anderen Worten geht es beim Onlineredaktor darum, Inhalte selbst vorzuschlagen oder vom Arbeitgeber vorgeschlagene Themen zu bearbeiten. Im Unterschied zum SEO-Webeditor kümmert sich ein Onlineredaktor dabei nicht gross um die Anpassung seiner Texte nach SEO (Search Engine Optimization). Was den SEO-Webeditor betrifft, besitzt dieser auch die Fähigkeiten eines Onlineredaktors. Aber er setzt sich vertiefter mit dem Textaufbau auseinander. Er schreibt folglich seine Artikel geplant strukturiert und benutzt Schlüsselwörter, damit die Inhalte im grossen Informationsfluss des Internets einfacher zu finden sind. Dadurch gelingt es ihm, den Verkehr auf den Seiten, wo er seine Inhalte veröffentlicht, zu steigern.

Die Schranken des Online-Schreibens

Heutzutage reicht es nicht aus, einen Artikel qualitativ gut zu schreiben. Er muss auch Suchmaschinen wie beispielsweise Google gefallen. Deswegen ist der SEO-Webeditor bestrebt, seine Schreibfertigkeiten so zu verbessern, dass die produzierten Inhalte auf den ersten Seiten einer Google-Recherche auftauchen. In diesem Sinne muss ein SEO-Webeditor verschiedene Vorgaben für seine Textproduktion beachten.

Vorgaben für viele Klicks

Erstens muss ein Artikel fliessend und prägnant geschrieben sein, damit er die Aufmerksamkeit der Leser auf sich zieht und viele Klicks generiert. Somit darf ein Artikel nicht zu lang oder zu kurz sein – für jeden Artikel braucht es mindestens 800 Worte. Darüber hinaus sollen die formulierten Sätze simpel und kurz daherkommen und zwischen 20 und 25 Worte enthalten. Zudem verwendet ein SEO-Webeditor gezielt Paragraphen, welche die Textstruktur übersichtlicher machen und so das Lesen bequemer gestalten.

Das Ziel eines SEO-Webeditors ist es auch, mit seinen Inhalten gezielt ein Thema zu beleuchten. Mit einem Artikel möchte er so eine Zielgruppe und deren Bedürfnisse zu einem Thema abdecken. Bei einer Internetrecherche muss ein User also direkt die Antworten zu seiner Suchanfrage im Artikel erkennen können. Dazu sind klare und prägnante Zwischentitel notwendig, die den Leser ansprechen und ihm ermöglichen, von Anfang an einen umfassenden Überblick über den Artikel erhalten zu können.

Die SEO-Checkliste – das richtige Schlüsselwort finden

Wie kann man sich absichern, dass die Struktur und der Aufbau des Inhaltes Google gefällt? Zu diesem Zweck existieren verschiedene Kriterien, an welchen man sich bei der SEO-Optimierung orientieren kann. Zuerst muss man ein Schlüsselwort finden. Dabei geht es darum, ein Wort zu bestimmen, welches das Thema des Textes trifft und als potenzielles Suchwort von Usern bei einer Recherche benutzt wird. Bei einer Google-Recherche findet die Suchmaschine dann dank dem verwendeten Schlüsselwort den Artikel. Der Begriff sollte man hierbei nicht nur im Titel und in den Zwischentiteln einbauen, sondern auch in den Abschnitten des Textes.

Die Relevanz der Meta-Beschreibung

Ein SEO-Webeditor muss auch eine Beschreibung, anders ausgedrückt eine kurze Zusammenfassung des Artikels, in einer vorgeschriebenen Länge verfassen. Hier ist es wie im Text wichtig, das gewählte Schlüsselwort einzubauen, damit der Artikel bei einer Google-Suche besser auffindbar ist. Diesen zusammenfassenden Text nennt man eine Meta-Beschreibung, welche den Usern auf eine prägnante Art und Weise den Artikel schmackhaft machen soll.

Interne und externe Verlinkungen sind essenziell

Ein weiteres wichtiges Kriterium für die SEO-Optimierung sind die internen und externen Verlinkungen innerhalb eines Artikels. Der Text soll im besten Falle mit Verlinkungen auf andere Artikel desselben Themas verweisen, die auf der gleichen Website bereits veröffentlicht wurden. So möchte man die Benutzer dazu anregen, auf der Website zu bleiben und mehrere Artikel durchzulesen, um den Website-Verkehr steigern zu können. Zudem sollen externe Verlinkungen, also Verlinkungen auf andere Webseiten, den Leserinnen und Lesern zusätzliche Informationen zum gleichen Thema anbieten. So können Nutzer gleich mehrere Artikel zum gleichen Thema im Internet finden und konsultieren.

Die Referenzierung von Bildern

Zu guter Letzt muss ein SEO-Webeditor auch visuelle Elemente in seine Texte einbauen. Diese sollen referenziert sein, was bedeutet, dass man ihnen einen sogenannten alt-Tag und einen Namen verleiht. Der Name soll ein Schlüsselwort sein, welches das Bild repräsentiert, während der alt-Tag das Bild beschreibt und es mit diesem Text ersetzt, wenn es von der Suchmaschine nicht angezeigt werden kann.

Gut aufbereitete Onlineinhalte helfen dabei, den Traffic auf der eigenen Website zu steigern. Kein Wunder also, suchen immer mehr Unternehmen Profis, wenn es um das digitale Schreiben geht. Denn ein guter Webauftritt ist heute mehr Wert denn je.

Text: Andrea Tarantini

Aus dem Französischen übersetzt von Dominic Meier

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