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Zürich
14 Juli 2020

Liebes jüngeres Ich… A letter to my younger self.

Ich denke oft an dich. Oder sollte ich sagen, an mich? Schliesslich sind wir dieselbe Person. Ich habe mir überlegt: Wenn ich dir einen Brief schreiben könnte – was würde ich dir raten und dir mit auf den Weg geben? Heute habe ich es gemacht. Was du wissen solltest, liest du in den folgenden Zeilen.

Ich weiss gar nicht, wo ich anfangen soll. Sollte ich dir von all den schönen Dingen erzählen, die noch auf dich warten? Oder dich vor dem warnen, was dich herausfordern und belasten wird? Beides wäre vermutlich nicht sinnvoll. Denn ich will dir weder den Eindruck einer schillernden noch der einer trüben Zukunft vermitteln. Nur soviel sei gesagt: Beides wird der Fall sein. Selbst auf die Momente, in denen alles aussichtslos erscheint, werden wieder Augenblicke des Glücks folgen. So viel kann ich dir verraten.

Mach dir nicht so viele Gedanken

Wieso das, denkst du dir sicher. Ich will wissen, was auf mich zukommt. Siehst du: Genau deswegen, sage ich dir. Hinterfrage weniger und mach dir nicht immer so viele Gedanken. Du musst lernen, dass du nicht immer alles steuern und in der Hand haben kannst. Ich weiss, es fällt dir schwer, aber es ist nun mal so. Die Zeit, die du mit grübeln verbringst, kann man anders und vor allem auch besser nutzen. Stelle dich doch kurz der Frage: Wie viel Schlimmes ist tatsächlich passiert, von den Dingen die du dir ausgemalt hast? Eben!

Geniesse den Moment

Ich weiss, du bist jemand, der sich nach Beständigkeit sehnt. Du möchtest, dass Schönes für immer anhält. Dies ist aber selten der Fall. Das Leben ist nun mal von etlichen Veränderungen geprägt. Geniesse deswegen jeden Moment so gut es geht. Führe dir immer vor Augen: Egal, was morgen geschieht – mir bleibt immer noch heute. Was heute noch schmerzhaft erscheint und sich anfühlt, als würde es für immer dein Leben bestimmen, wird in fünf oder zehn Jahren gefühlt eine Ewigkeit entfernt sein.

Sei du selbst

Man kann nicht immer allen gefallen. Es ist schlicht und einfach nicht möglich. Auch wenn man sich die grösste Mühe gibt, zu allen nett und freundlich zu sein, wird es Menschen geben, denen man nicht gefällt. Das heisst nicht, dass es dir egal sein sollte, wie du andere behandelst. Im Gegenteil: Begegne anderen freundlich, aber sei dir bewusst, dass sie es nicht unbedingt auch dir gegenüber sind. Lass dich zudem nicht so sehr von anderen verunsichern: Sie wissen nicht annähernd so viel wie du selbst über deine Gedanken, deine Wünsche und Träume. Und es ist in Ordnung, aus der Reihe zu tanzen. Wer sagt denn, dass deine Vorstellung von Glück weniger wichtig ist, nur weil sie von denen anderer abweichen? 

Menschen kommen und gehen

Du wirst ohnehin sehen, dass du eine gewisse Macht darüber hast, wer dich auf deinem Weg beeinflusst und prägt – im negativen wie im positiven Sinne. Menschen, die dir nicht guttun, können genauso verschwinden wie Menschen, die dir guttun. Es liegt oft an dir. So hat es beispielsweise keinen Zweck, Freundschaften nur aus Pflichtbewusstsein aufrechtzuerhalten. Du musst deswegen auch kein schlechtes Gewissen haben, solche Kontakte abzubrechen. So wie du dich verändern wirst, werden sich auch die Menschen um dich herum wandeln – es ist durchaus normal, dass man sich nach einer gewissen Zeit auseinanderlebt, auch wenn man sich eine Zeit lang so gut wie niemand anders verstanden hat.

Das ist es, was ich dir mitgeben möchte. Wer weiss, was du damit anfangen wirst. Vielleicht sitzt du eines Tages wie ich hier und stellst dir wie ich jetzt die Frage, was dein jüngeres Ich anders machen sollte. Vielleicht machst du dir ja bereits ab jetzt Gedanken? Du wirst sehen, es lohnt sich.

Dein Ich aus der Zukunft

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