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Künstliche Intelligenz Sponsored Bildung

Wenn KI übernimmt, wird Denken wichtiger

01.09.2026
von SMA

Künstliche Intelligenz verändert nicht nur einzelne Aufgaben, sondern auch die Verantwortung von Fachkräften. Gefragt sind kritisches Urteilsvermögen, vernetztes Denken und die Fähigkeit, digitale Lösungen sinnvoll in Organisationen einzubetten. Genau hier zeigt sich, weshalb praxisnahe Weiterbildung in Informatik und Wirtschaftsinformatik an Bedeutung gewinnt.

KI unterstützt bereits heute Entwicklung, Datenanalyse, Prozessoptimierung und Serviceprozesse. Mit KI-Agenten geht diese Entwicklung weiter: Sie können Aufgabenketten vorbereiten, Informationen verknüpfen und Prozesse anstossen.

Das macht Fachkräfte nicht überflüssig. Ihre Rolle verändert sich hin zu Steuerung, Kontrolle, Bewertung und Optimierung. Menschen entscheiden, welche Aufgaben automatisiert werden und wie sich KI-Lösungen sicher, wirtschaftlich und verantwortungsvoll integrieren lassen.

Genau dort beginnt der Wert fundierter Bildung: Future Skills bedeuten, Technologie zu verstehen, Zusammenhänge zu erkennen, Risiken einzuordnen und daraus wirksame Lösungen für den Berufsalltag zu entwickeln.

Wenn Technologie Orientierung braucht

Der technologische Wandel hat viele Unternehmen in Bewegung gebracht. Doch entscheidend ist nicht, was technisch möglich ist, sondern was sinnvoll, sicher, wirtschaftlich und nachhaltig ist.

Dafür braucht es Fachkräfte, die Technologie und Kontext zusammenbringen. In der Informatik bedeutet dies, Systeme, Anwendungen, Infrastrukturen und Sicherheit professionell zu verstehen. In der Wirtschaftsinformatik bedeutet es, digitale Möglichkeiten mit Geschäftsprozessen, Kundenerwartungen, Organisation und Strategie zu verbinden. In Bereichen wie Cybersecurity, IT-Risk-Management oder AI-Business kommen weitere Kompetenzen hinzu: Risiken einschätzen, geeignete Lösungen evaluieren, Strategien entwickeln und den Transfer in den Unternehmensalltag ermöglichen.

Diese Verbindung von Fachwissen, Reflexion und Anwendung prägt das Bildungsverständnis der WISS Schulen für Wirtschaft Informatik Immobilien. Als Bildungspartnerin für den beruflichen Ein- und Aufstieg steht nicht ein einzelner Titel im Mittelpunkt, sondern die Frage, welche Kompetenzen eine Person für ihren nächsten Entwicklungsschritt benötigt.

Informatik: Verantwortung statt Toolgläubigkeit

Besonders sichtbar wird der Wandel in der Informatik. KI kann bei der Softwareentwicklung unterstützen, Fehler erklären oder Tests vorbereiten. Doch schneller erzeugte Ergebnisse sind noch keine professionelle Informatiklösung. Anwendungen müssen Anforderungen erfüllen, sicher, wartbar, dokumentiert und teamfähig sein.

Wer KI-generierte Vorschläge beurteilen will, braucht Verständnis für Architektur, Datenmodelle, Schnittstellen, Security, Testing und Betrieb. Fundierte Informatikkompetenzen ermöglichen digitale Souveränität und schaffen die Grundlage, technologische Entwicklungen kritisch zu prüfen und produktiv einzusetzen.

Die WISS greift diese Entwicklung mit fokussierten Vertiefungen auf. Die PRO-Module «Mit Vibe Coding eine Applikation professionell entwickeln» sowie «Netzwerkservices mit Docker und KI bereitstellen» zeigen, wie aktuelle Themen in praxisnahe Kompetenzentwicklung übersetzt werden. Entscheidend sind Anforderungen, Architektur, Code-Review, Testing, Security-Basics, Dokumentation und Zusammenarbeit.

Wirtschaftsinformatik als Übersetzungsleistung

Während Informatik das technische Fundament legt, rückt Wirtschaftsinformatik an die Schnittstelle zwischen Technologie, Prozessen und Management. Unternehmen fragen sich, wo KI sinnvoll ist, welche Daten nötig sind, welche Prozesse angepasst werden müssen und wie sich der Nutzen messen lässt.

Dafür braucht es Fachkräfte, die beide Sprachen sprechen: die Sprache der IT und die Sprache des Business. Wirtschaftsinformatiker:innen analysieren Geschäftsprozesse, strukturieren Anforderungen, begleiten Digitalisierungsprojekte und übersetzen technologische Möglichkeiten in unternehmerische Wirkung. Sie erkennen, wo Automatisierung Mehrwert schafft und wo zuerst Prozesse, Datenqualität oder Verantwortlichkeiten geklärt werden müssen.

Ein Beispiel aus dem Alltag: Ein Unternehmen möchte KI im Kundendienst, in der Prozessautomatisierung oder in der Datenanalyse einsetzen. Entscheidend ist, welche Lösung zum Bedarf, zu den Erwartungen der Anspruchsgruppen und zu den vorhandenen Daten passt. Dafür braucht es Fachkräfte, die geeignete KI-Lösungen evaluieren, Nutzen und Risiken abwägen, Massnahmen erarbeiten und ein Projekt von der Idee bis zur Einführung begleiten können.

Solche Fragen zeigen, weshalb Wirtschaftsinformatik und AI-Business-Kompetenzen an Bedeutung gewinnen. Es reicht nicht, ein Tool zu kennen. Entscheidend ist die Fähigkeit, Business-Ziele, Prozesse, Datenqualität, Technologie, Datenschutz, Akzeptanz und Umsetzung zusammenzudenken.

Kompetenzen müssen sichtbar und anwendbar werden. Lernende und Studierende müssen Ergebnisse prüfen, Zusammenhänge erkennen, Annahmen offenlegen und Entscheidungen nachvollziehbar begründen können.

Cybersecurity wird zur Zukunftskompetenz

Auch im Bereich Cybersecurity verschiebt KI die Anforderungen. Je leistungsfähiger digitale Werkzeuge werden, desto ausgefeilter werden die Angriffe. Phishingmails wirken persönlicher, Deepfakes erschweren die Erkennung von Manipulation, automatisierte Angriffe werden schneller und Social Engineering wird professioneller. Damit gewinnt IT- und Cybersecurity-Kompetenz weiter an Bedeutung.

Unternehmen brauchen Fachkräfte, die Risiken früh erkennen, Sicherheitsmassnahmen beurteilen und im Ernstfall richtig reagieren können. Externe IT-Dienstleister bleiben wichtig. Interne Kompetenz schafft zusätzliche Handlungsfähigkeit, weil eigene Systeme, Daten und Abläufe besser eingeordnet werden können.

Lernen endet nicht mit einem Abschluss

Je stärker KI-Systeme und KI-Agenten in Arbeitsprozesse eingebunden werden, desto wichtiger wird kritisches Urteilsvermögen. KI kann Analysen vorbereiten, Inhalte strukturieren, Varianten vorschlagen oder operative Schritte ausführen. Sie kann jedoch nicht zuverlässig beurteilen, ob Annahmen stimmen, Daten vollständig sind oder Entscheidungen fachlich, rechtlich und ethisch tragfähig sind.

Für die Aus- und Weiterbildung bedeutet das einen Perspektivenwechsel: Kompetenzen müssen sichtbar und anwendbar werden. Lernende und Studierende müssen Ergebnisse prüfen, Zusammenhänge erkennen, Annahmen offenlegen und Entscheidungen nachvollziehbar begründen können.

In einer Arbeitswelt, in der Technologien schneller reifen als klassische Berufsprofile, wird lebenslanges Lernen zur Voraussetzung beruflicher Handlungsfähigkeit. Entscheidend ist die Fähigkeit, die eigene Kompetenz regelmässig zu prüfen, gezielt zu erweitern und mit den Anforderungen des Arbeitsmarkts abzugleichen.

Genau hier setzt das Bildungsverständnis der WISS an. Bildung wird nicht als einmalige Etappe verstanden, sondern als kontinuierlicher Entwicklungsweg. Methodisch-didaktisch fundierte Lernumgebungen, Dozierende aus der Wirtschaft, realitätsnahe Aufgabenstellungen und persönliche Begleitung sorgen dafür, dass neues Wissen im beruflichen Alltag angewendet, reflektiert und weiterentwickelt werden kann.

Berufspraxis mit Bachelor-FH-Anschluss verbinden

Besonders stark wird dieses Bildungsverständnis dort, wo berufspraktische und akademische Perspektiven zusammenfinden. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Kalaidos Fachhochschule lassen sich passende Bildungswege so planen, dass ein HF- und Bachelor-FH-Abschluss in vier statt fünf Jahren angestrebt werden kann.

Damit verbindet sich die Stärke der höheren Berufsbildung mit zusätzlicher akademischer Anschlussfähigkeit. CAS-FH-Angebote können ergänzend eine Rolle spielen, wenn einzelne Kompetenzfelder gezielt vertieft werden sollen.

Ab 1. Oktober 2026 erhält die höhere Berufsbildung zusätzliche Sichtbarkeit: Mit dem neuen Titelzusatz «Professional Bachelor» werden Abschlüsse wie eidgenössische Fachausweise und HF-Diplomstudiengänge klarer positioniert. Für Berufsleute in Informatik, Wirtschaftsinformatik, Cybersecurity oder AI-Business stärkt dies die internationale Verständlichkeit eines Bildungswegs, der für Praxisnähe, Arbeitsmarktorientierung und unmittelbare Anwendbarkeit steht.

Bildung als strategische Antwort

Die Diskussion um KI wird oft technisch geführt. Dabei ist sie längst eine Bildungsfrage. Unternehmen, die Mitarbeitende gezielt entwickeln, schaffen interne Handlungsfähigkeit und können neue Technologien schneller in sinnvolle Anwendungen übersetzen.

Für Fachkräfte bedeutet Weiterbildung mehr als berufliche Absicherung. Sie schafft Orientierung in einer Arbeitswelt, in der sich Rollen verändern und Anforderungen verschieben. Wer Informatik versteht, kann digitale Systeme mitgestalten. Wer Wirtschaftsinformatik beherrscht, kann Technologie in Wirkung übersetzen. Wer Cybersecurity, IT-Risk-Management oder AI-Business vertieft, übernimmt Verantwortung für Sicherheit, Steuerung und Zukunftsfähigkeit.

Die WISS versteht Bildung deshalb als Wegbegleitung. Sie schafft Lernumgebungen, in denen Menschen ihr Potenzial entfalten, eigenverantwortlich handeln und ihre Kompetenzen im Berufsfeld wirksam einsetzen können. Erfahrung, Praxisbezug, Betreuung und Transparenz bilden dabei die Grundlage.

Denn KI macht Bildung nicht weniger wichtig. Sie macht gute Bildung dringlicher. Nicht die Technologie allein entscheidet über Zukunftsfähigkeit, sondern die Kompetenz der Menschen, die sie verstehen, kritisch hinterfragen, steuern und verantwortungsvoll einsetzen.

Bildungswege für die digitale Arbeitswelt

Informatik
Für Fachkräfte, die digitale Systeme, Anwendungen, Plattformen, IT-Security und moderne Infrastrukturen professionell entwickeln, betreiben und absichern möchten.
Übersicht

Wirtschaftsinformatik
Für Berufsleute, die Business, IT, Prozesse, Daten und digitale Transformation verbinden möchten – von der Analyse über die Strategie bis zur Umsetzung.
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