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Corporate Social Responsibility Energie

Energiemanagement als ökonomische und ökologische Win-win-Situation

17.12.2021
von SMA

Die nachhaltige Umgestaltung der Energieversorgung und -nutzung gehört  zu den wichtigsten gesellschaftlichen Aufgaben unserer Zeit. Die Herausforderungen  auf diesem Weg sind zahlreich. Doch das Gleiche gilt auch für die Möglichkeiten. Die Erhöhung der Energieeffizienz spielt dabei eine Schlüsselrolle.

Es ist eine simple Gleichung, die durch ihre Logik besticht: Wenn der Klimawandel unter anderem durch den Verbrauch von Energie angeheizt wird, liegt ein wirksamer Lösungsansatz darin, ebendiesen Verbrauch zu verringern. Glücklicherweise führt die technische Entwicklung dazu, dass der Strombedarf von elektrischen Geräten kontinuierlich sinkt. Kürzlich vermeldete das Bundesamt für Energie (BFE), dass in der Schweiz im vergangenen Jahr 49,5 Millionen Haushaltgrossgeräte sowie IT-, Büro und Unterhaltungselektronik-Apparate in Betrieb waren. Die gute Nachricht: Obschon hierzulande mehr und mehr elektrische Geräte in Gebrauch sind, sinkt gleichzeitig ihr Stromverbrauch. Während zwischen 2002 und 2020 die Zahl der Kühlschränke, Computer und ähnlicher Apparate um 41,8 Prozent anstieg, verbrauchten diese 15,6 Prozent weniger Strom.

Die allgemeine Stossrichtung stimmt also. Doch weil im professionellen Umfeld ein noch grösseres Energie-Einsparpotenzial besteht, hat das Handlungsfeld des «Energiemanagements» in den vergangenen Jahren immer mehr Aufmerksamkeit erlangt. In vielen Fachdiskussionen wird ein effektives Energiemanagement gar als Schlüssel für eine erfolgreiche Energiewende sowie die nachhaltige Reduktion der Treibhausgas-Emissionen angesehen. Besonders der Gebäudesektor sowie die Industrie stehen diesbezüglich im Fokus.

Technologie führt zu neuen Erkenntnissen

Wodurch zeichnet sich Energiemanagement konkret aus? Im unternehmerischen Kontext handelt es sich dabei mittlerweile um eine eigene Managementdisziplin. Diese hat zum Ziel, den Energieverbrauch eines Unternehmens so zu optimieren, dass der Verbrauch minimiert wird, Ressourcen geschont werden und gleichzeitig der Strombedarf aller Abteilungen des Betriebs gedeckt bleibt. Diese Aspekte lassen sich eins zu eins auf Immobilien, beziehungsweise Immobilienanlagen übertragen.

Um Organisationen und Unternehmen beim Aufbau eines systematischen Energiemanagements sowie dessen Nachweis zu unterstützen, wurde 2011 die ISO-Norm 50001 mit entsprechender Zertifizierung eingeführt.

Unabhängig vom konkreten Einsatzfeld liegt der Schlüssel zu einem erfolgreichen Energiemanagement in der Digitalisierung: Moderne Informationssysteme schaffen dank Datensammlung und -auswertung die notwendige Transparenz, um die Ist-Situation des Energieverbrauchs zu erkennen und den Nutzen von getroffene Massnahmen nachvollziehbar zu machen. Aufgrund der hohen Komplexität bieten spezialisiere Firmen für Unternehmenskunden sowie Immobilienverwaltungen Energiemanagement-Lösungen aus einer Hand an.

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