digitalisierung in  schweiz
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Die Digitalisierung ist jetzt – warum Unternehmen keine Zeit verlieren dürfen

17.03.2022
von SMA

Marcus Funk, Geschäftsführer der Digital Innovation Factory Flyacts erklärt, warum radikale Digitalisierung in der Schweiz in Form von neuen digitalen Geschäftsmodellen jetzt und schnell erfolgen muss und wie das gehen kann, selbst wenn Unternehmen die Ressourcen dafür fehlen.

Marcus Funk, Geschäftsführer Flyacts

Marcus Funk, Geschäftsführer Digital Innovation Factory Flyacts

Marcus Funk, weshalb ist Digitalisierung so wichtig?

Die Digitalisierung in der Schweiz ist inzwischen in alle Lebensbereiche vorgedrungen und hat spätestens seit den Corona-Lockdowns ihre unglaubliche Stärke bewiesen. Tools, die Remote Work ermöglichen, E-Commerce und Lieferdienste, digital verfügbare Services und auch Virtual Reality und Smart Home sind längst nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken. Sie nutzen Technologie sinnvoll und erzeugen einen echten Impact. Dies macht klar, welche Chancen die Digitalisierung bietet.

Dabei sind die Nutzenden der Dreh- und Angelpunkt für den Erfolg von Unternehmen. Sie werden immer zu dem greifen, was ihre Bedürfnisse am besten befriedigt. Und wenn durch ein digitales Produkt oder eine digitale Dienstleistung ihr Bedürfnis besser erfüllt wird, hat dies einen bedeutenden Stellenwert, auf den man als Unternehmen setzen sollte. Mit digitalen Produkten, Services und Geschäftsmodellen verbessern Unternehmen nicht nur ihre Kundenbeziehung, sie erobern mit ihrer Innovationskraft auch neue Märkte und sichern sich mit digitalen Geschäftsmodellen ihre Zukunft.

Welche Herausforderungen bringt die Digitalisierung mit sich?

Die grösste Herausforderung, die ich in der Digitalisierung sehe, ist dass sie falsch interpretiert und angegangen wird. Das beginnt dabei, dass viele Unternehmen die Digitalisierung in der Schweiz immer noch als Technisierung von vorher analogen Prozessen verstehen. Das war vielleicht zu Beginn der digitalen Revolution eine Aufgabe, als Briefe durch E-Mails ersetzt wurden – irgendwo muss man ja starten. Doch heutzutage muss Digitalisierung als grosses Ganzes gedacht werden. Es reicht nicht, einzelne Prozesse zu digitalisieren, das ganze Unternehmen muss in digitalen Möglichkeiten denken und digitale Geschäftsmodelle entwickeln, die begeistern. Dazu braucht es auch ein vollkommen neues Mindset, eine offene Unternehmenskultur und leanes Management. Schon allein diese aufzubauen, fällt bestehenden Unternehmen mit ihren teilweise über Jahrzehnte entstandenen Strukturen und Prozessen oft schwer. Die Herausforderung besteht darin, dass die Digitalisierung nicht darauf wartet, bis Unternehmen ihren Spirit verändert haben. Sie muss so oder so angegangen werden.

Ist es schon zu spät, wenn man noch nicht mit der Digitalisierung begonnen hat?

Jein. In unserer schnelllebigen Vuca-Welt und den sich rasch ändernden Märkten mit immer kürzer werdenden Produktlebenszyklen kann ein Unternehmen, dem es heute noch gut geht, morgen schon von New-Economy-Unternehmen überrollt werden, welche die Digitalisierung verstanden und genutzt haben. Oft sind es vollkommen neue Player, die den Markt mit radikalen digitalen Geschäftsmodellen aufmischen und dessen Regeln neu schreiben. Gestandene Unternehmen, die sich davor schützen wollen, müssen selbst neue digitale Innovation schaffen. Es ist noch nicht zu spät, aber morgen vielleicht. Die Zeit, zu handeln ist jetzt.

Nicht nur um die verlorene Zeit wieder aufzuholen, sondern auch aus strategischen Gründen muss diese Digitalisierung schnell erfolgen. 

Wie geht ein Unternehmen vor, wenn es digitaler werden möchte?

Der Kern der Digitalisierung besteht darin, dass Unternehmen ihre individuellen Chancen der Digitalisierung und Trends nutzen, um neue digitale Lösungen für die Bedürfnisse ihrer Kund:innen zu schaffen. Das bedarf ehrlicher Analysen und Zielsetzungen, um eine wirklich valide neue Geschäftsidee zu identifizieren und entwickeln und zugleich ein schnelles Vorgehen. Nur mit Schnelligkeit & Agilität lässt sich Digitalisierung in der Schweiz effizient und effektiv umsetzen. Mit der MVP-Methode, also der Entwicklung eines minimal existenzfähigen Produktes, kann das Produkt schon im frühen Stadium auf den Markt gebracht und so frühzeitig Nutzerfeedback eingeholt werden. Das ist wichtig, um das digitale Produkt entlang der tatsächlichen Nutzerbedürfnisse weiterzuentwickeln. So entsteht am Ende ein digitales Produkt oder eine digitale Dienstleistung, die wirklich gefragt ist, einen Nutzen schafft und dadurch erfolgreich ist. Und genau darum geht es schliesslich.

Wenn Unternehmen nicht das dafür notwendige Mindset oder die entsprechenden Strukturen vorweisen können, um in kleinen agilen Einheiten zu agieren, empfiehlt sich das Auslagern der Digitalisierung an ein externes Innovation Lab. Dieses besitzt die notwendige Erfahrung und Umsetzungsstärke und erspart Unternehmen das Aufsetzen eigener Accelerator Programme und Labs, die dann auch wieder nur dem Kerngeschäft folgen. Mit einem Digital Innovation Lab gelingt die Digitalisierung zielgerichtet und schnell.

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Über Marcus Funk und die Flyacts GmbH

Marcus Funk ist Gründer und Geschäftsführer der Digital Innovation Factory Flyacts. Flyacts identifiziert, launcht und skaliert für Unternehmen und Gründer:innen digitale Innovationen mit einem hohen Impact. Durch die agile, interdisziplinäre und autarke Arbeitsweise ermöglichen die Venture-Building-Teams erfolgreiches End-to-End-Venture Development. Innerhalb des einzigartigen Ökosystems entstehen digitale Neugeschäfte bis zu zehnmal schneller. So werden Unternehmen und Gründer:innen mit radikalen Innovationen zum Markttreiber.

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