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12 Dezember 2019

Gemütlicher Genuss fürs ganze Jahr.

Wer liebt es nicht, das gemütliche Zusammensitzen rund um den Raclette-Ofen, dampfende Kartoffeln auf dem Teller und ein Glas Weisswein in der Hand? Die Tradition des Käseschmelzens am Feuer soll bereits bei Hirten und Sennen im 12. und 13. Jahrhundert beliebt gewesen sein – und zwar nicht nur im Winter.

Gute Laune und Gemütlichkeit, abwechslungsreiche Beilagen und viel Zeit für die Gäste: Dafür eignet sich ein Raclette perfekt. Heute ist der Käse in jedem Supermarkt verfügbar. Dass das einmal anders war, ist schwer vorstellbar, denn mittlerweile wird  Raclettekäse in über 100 Käsereien aus frischer Rohmilch oder erhitzter Milch hergestellt. Auch Raclettekäse aus Ziegen- oder Schafmilch ist eine beliebte Abwechslung. Eine Vielzahl von aromatisierten Sorten mit erlesenen Zutaten wie Andaliman-Pfeffer, Curryvarianten oder geröstete Zwiebeln runden das Sortiment ab und bieten für alle Käseliebhaber – ob gross oder klein – Abwechslung, Genuss und Geselligkeit. Gute Laune ist garantiert!

Ein Stück Geschichte

Im 13. und 14. Jahrhundert setzte in der Schweiz ein starkes Bevölkerungswachstum ein. Viele der Bewohner besiedelten zur Sicherung des Lebensunterhalts die noch unbewohnten Alpen. In diesen entlegenen Gebieten bot die Natur mit den aromatischen Gräsern und Kräutern die ideale Nahrung für die Kühe und den Sennen beste Bedingungen zur Herstellung von Käse. 

Die Sennen liessen sich dabei einzig und allein von der Erfahrung leiten und ihr Handwerk vererbte sich über Jahrhunderte. Dadurch wurde der Alpkäse immer besser, sämiger und weniger bröckelig. Jeder Senn hatte sein eigenes Rezept und sein Fabrikationsgeheimnis. Damals existierte für den Käse oder das gemütliche Gericht noch kein eigentlicher Name. Die Sennen nannten die Tätigkeit «Käse braten».

Vom Bauernmahl zum Nationalgericht

Diese gemütliche Art von Käsezubereitung blieb lange Zeit das Erbteil der Bauern, das Vorrecht der Leute vom Lande. Es war die Belohnung der Sennen und Hirten, nachdem sie sich auf der Alp den Sommer hindurch abgemüht hatten. Mit Raclette empfing man Freunde und hohe Gäste oder beging ein freudiges Ereignis. Der Name «Raclette» stammt vom französischen Wort  racler, was abschaben oder abkratzen bedeutet.  Es bezieht sich auf die Tradition, dass die an der Feuerglut geschmolzene obere Schicht des halben Käselaibs mit einem Messer auf einen Teller oder ein Stück Brot abgeschabt wird. 

Erst in der Mitte des 20. Jahrhunderts gelangte die Bauernmahlzeit von den Alpen in die Täler. Sehr rasch konnten die Sennereien die grosse Nachfrage nicht mehr decken und es erfolgte die Produktionsaufnahme in der gesamten Schweiz. Heute ist Raclette der beliebteste Schweizer Halbhartkäse mit einer einzigartigen, von den übrigen Käsen unerreichten Schmelzbarkeit. Raclette wird wie früher stilvoll am Feuer bzw. traditionell mit einem Ofen für halbe Laibe geschmolzen oder klassisch mit dem elektrischen Tischofen zubereitet. Aber auch das Schmelzen im Backofen oder in der Mikrowelle ist eine einfache und schnelle Variante. So wärmt Raclette als gesellige Nationalspeise nicht nur Bauch und Seele der Schweizer, vielmehr hat sich diese Kultur des Käsegeniessens bis weit über die Landesgrenzen verbreitet.

Mit Sorgfalt und Natürlichkeit zum Erfolg 

Die Herstellung von Raclettekäse erfolgt nach alten Rezepten und erfordert grosses handwerkliches Geschick. Die Laibe werden mit spezifischen Kulturen und nach einem besonderen Verfahren bis zur vollen Reife gepflegt. Die Herstellung von Raclettekäse ist in der Schweiz zu einer Kultur geworden, bei der die Produzenten ihr ganzes Wissen und Können mit viel Berufsstolz einbringen, um einen ausserordentlichen Käse zu kreieren. Die Marke Raclette Suisse garantiert bei ihren Produkten absolute Natürlichkeit. Es werden keine Zusatzstoffe oder gentechnisch veränderte Labstoffe zugefügt. Deshalb kann auch die Rinde bedenkenlos mitgegessen werden.

Unkomplizierte Vitaminquelle

Ein weiterer Pluspunkt: Raclettekäse ist natürlicherweise laktosefrei (unter 0.1 g Milchzucker/100 g Käse)! Dabei spielt es keine Rolle, ob er aus pasteurisierter Milch, aus frischer Rohmilch, in Bio-
Qualität und/oder mit aromatischen Zutaten wie Pfeffer, Paprika, Trüffel, Knoblauch oder Speck hergestellt wird. Raclettekäse kann somit auch von Personen mit Laktoseintoleranz bedenkenlos und genussvoll verzehrt werden. Er ist reich an hochwertigem Eiweiss, essentiellen Aminosäuren sowie Kalzium und Phosphor. Zudem stellt er eine gute Quelle für die Vitamine A, D, B2 und B12 dar.

Kein Verzicht im Sommer!

Worauf viele nicht kommen, ist, dass es für ein Raclette nicht unbedingt
winterliche Kälte braucht. Denn praktische Outdoor-Öfen eröffnen neue Möglichkeiten für gesellige Genussmomente im Aussenbereich. Für die sommerliche Wandertour gibt es bei Raclette Suisse das kleine aber feine Racletteöfeli für unterwegs. Rechaudkerzen, Öfeli, Käse und Brot eingepackt und voîlà: fertig ist das Gourmetpicknick auf der Bergspitze. Welch wunderbare Alternative zu Studentenfutter, Landjäger und Sandwiches! 

Auch wer das vegetarische Angebot an der Grillparty ergänzen will, liegt mit Raclette genau richtig. FlexitarierInnen werden es lieben und vielleicht sogar auf ihr Entrecôte verzichten. Eigens für diese Gelegenheit gibt es das Raclette-Grillpfännli im Handyformat. Der Griff ist abnehmbar, was garantiert zu keinen verbrannten Fingern führt. En Guete!

www.raclette-suisse.ch

Text Mona Martin

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