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Zürich
29 November 2020

Vom Homeoffice in die «Homevacations».

Die Herbstferien sind da! Nun stellt sich die Frage: Verreisen oder hierbleiben? Wer auf der Suche nach Gründen für Ferien in der Schweiz ist, der ist hier richtig. Eine Übersicht über vier bereisenswerte Flecken Schweizer Bodens, welche Erinnerungen ans Ausland wecken.

Es gibt momentan mehrere Gründe, von Auslandferien abzusehen: Da wäre natürlich einerseits, je nach Zielland, das Infektionsrisiko. Andererseits ist momentan, ebenso destinationsabhängig, der rote Pass nicht gerne gesehen – in Zypern beispielsweise warten zwei Wochen Quarantäne für Einreisende aus der Schweiz. Des Weiteren haben wir hier in der Schweiz – wie mit diesem Artikel aufgezeigt werden soll – auch viele schöne Herbstdestinationen. 

Die Pyramiden von Euseigne sind eines der bekanntesten Naturdenkmäler des Eringertales.
Die Pyramiden von Euseigne sind eines der bekanntesten Naturdenkmäler des Eringertales.
Wer braucht denn schon Gizeh?

Auch in der Eidgenossenschaft haben wir Pyramiden: Die Pyramiden von Euseigne im Wallis. Und die sind erst noch älter als jene in Ägypten. Es handelt sich hierbei nämlich um Überbleibsel aus der Eiszeit, die beim Rückzug des Eringergletschers entstanden und im Verlauf der Jahrtausende durch natürliche Erosionsprozesse entstanden sind. Diese Prozesse laufen übrigens beständig weiter, was heisst, dass die erdwissenschaftliche Alpen-Sehenswürdigkeit nicht mehr ewig zu bewundern sein wird. Gute Nachricht für Bewegungsmuffel: Die Pyramiden sind bequem per Auto zu erreichen. Also, den Coronaherbst nutzen und ab ins Wallis zur Pyramidenbesichtigung! 

Die Tibetische Brücke «Carasc» 
beim Monte Carasso ist 270 Meter lang.
Die Tibetische Brücke «Carasc» beim Monte Carasso ist 270 Meter lang.
Zeitreise mit einem Hauch «Asia-Flair»

Eine wunderschöne Wanderung für den Herbst: Im – meist – sonnigen Tessin geht’s von Monte Carasso aus auf eine Rundwanderung, die viele Highlights bereithält. Zuerst durchquert man einige Weingüter und Kastanienwälder – beide in Hochsaison im Herbst. Dabei bieten sich einem atemberaubende Aussichten, zum Beispiel auf die Magadino-Ebene mit dem Lago Maggiore im Hintergrund. Später werden mehrere Dörfer durchquert bis man zur Tibetischen Brücke gelangt. Hat man die 270 Meter lange Brücke in 130 Metern über der darunter liegenden Schlucht überwunden, gelangt man bald einmal zu einer romantischen, antiken Kirche aus dem elften oder zwölften Jahrhundert. Auch wenn sie von aussen eher unscheinbar wirkt, lohnt sich das Eintreten – innen warten kunstvolle Fresken aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Die Weiterreise danach wird allerdings ebenfalls belohnt; nach wenigen Gehminuten gelangt man nach Curzútt. Das altehrwürdige, komplett restaurierte Dorf gewährt Einblicke in die traditionelle Lebensweise und Architektur und beherbergt überdies ein ausgezeichnetes Restaurant. 

Es gibt momentan mehrere Gründe, von Auslandferien abzusehen

Lärchenwald vor dem Silsersee und dem Piz da la Margna.
Lärchenwald vor dem Silsersee und dem Piz da la Margna.
Nordamerika-Feeling ganz nahe

In gewissen Teilen der USA sowie Kanada gibt es einen warmen Zeitabschnitt im Herbst, der unter dem Namen «Indian Summer» bekannt ist. Charakteristisch hierfür sind der strahlend blaue Himmel, ein trockenes Klima sowie die intensiven Verfärbungen der Bäume. Um dies aus erster Hand zu erleben, muss man allerdings nicht den Ozean überqueren. Das Oberengadin, insbesondere mit seinen Seen, mutet ähnlich an. An die 580 Wanderweg-Kilometer laden zum Erkunden und Geniessen ein. Ferner befindet sich auch der Schweizer Nationalpark in diesen Gefilden. Gegen einen kleinen Betrag von sieben Franken für Erwachsene und drei Franken für Kinder lässt sich dort die Natur in ihrem ursprünglichsten Zustand erleben. Zudem findet im Herbst dort das grösste Spektakel statt: Die Brunft der Hirsche. Das stimmgewaltige Werben der Hirsche um die Gunst der Kühe kann dann aus erster Hand erlebt und vor allem gehört werden. 

Blick über Zürich und den Zürichsee
vom Aussichtsturm auf dem Uetliberg aus.
Blick über Zürich und den Zürichsee vom Aussichtsturm auf dem Uetliberg aus.
Der Mini-Eiffelturm mit Blick auf Zürich

Klar, in Sachen Höhe kann der Aussichtsturm auf dem Üetliberg sicherlich nicht mit dem grossen Bruder in Paris mithalten. Dafür bietet er eine Aussicht, die sich vor jener in Paris nicht zu verstecken braucht: Oben wartet ein einzigartiges 360°-Panorama über Zürich und Umgebung. Nichtsdestotrotz mutet der Wald auf dem Üetliberg zu dieser Jahreszeit besonders schön an in seinem farbenfrohen Kleid. Und auch die Wartezeit zum Erklimmen der Turmspitze dürfte einiges kürzer ausfallen. Anschliessend kann man im nahegelegenen Restaurant kulinarischem Genuss frönen oder bei einem herbstlichen Waldspaziergang Energie tanken. 

Text SMA

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