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Business Industrie

Intelligente Kälte, die Synergien schafft

16.10.2026
von SMA

Fällt eine Kälteanlage aus, kann das Millionen kosten. Läuft sie effizient, lässt sich sogar ihre Abwärme nutzen. Aris Doufas von Doufas Kältetechnik erklärt, worauf es bei guten Anlagen ankommt und warum offene Gespräche, Teamgeist und ein wacher Forscherdrang dazugehören.

Wofür steht Doufas Kältetechnik kurz und bündig?
Wir stehen für zukunftsorientierte, energieeffiziente Haustechnik, die sich an den Klimazielen orientiert und die nationalen wie internationalen Normen erfüllt.

Was begeistert Sie persönlich an der Kälte- und Klimatechnik?
Bedingt durch den Klimawandel bewegen wir uns in einer Branche mit grosser Zukunft. Kältetechnik ist heute allgegenwärtig: in der Gastronomie, in Datenzentren, in der Lebensmittelproduktion und in vielen anderen Bereichen. So lernen wir sehr viele Branchen gut kennen, und das ist sehr spannend.

Welche Werte prägen den Umgang im Team und mit Ihren Kund:innen?
Wir pflegen von Anfang an einen offenen und ehrlichen Dialog mit unseren Kund:innen, auch wenn wir dabei heikle Themen ansprechen müssen. So bleiben ihnen spätere Überraschungen erspart, und wir können zielführend arbeiten. Der technische Anspruch und der Preisdruck sind heute sehr hoch. Darum ist es wichtig, von Anfang an offen auf den Tisch zu bringen, was die Kundschaft braucht, welches Budget sie hat und welche Kosten auf unserer Seite entstehen.

Als Familienbetrieb in zweiter Generation ist uns zudem das Miteinander aller Mitarbeiter:innen besonders wichtig. Wir beraten und planen, führen aus und übernehmen den Betrieb und die Wartung der Kälteanlagen. So bringen wir viele verschiedene Kompetenzen zusammen. Damit dieses Zusammenspiel und das Interesse an der Arbeit der anderen gelingen, ist es essenziell, den Teamgeist zu pflegen und zu leben. Wir haben ein stabiles und relativ junges Team, daher gelingt das sehr gut.

Was bedeutet Qualität bei Doufas ganz konkret und woran spüren Kund:innen sie?
In der Kältetechnik unterscheidet man zwischen Installation und Betrieb. Im Vergleich zu anderen Bereichen der Haustechnik hat der Service hier einen besonders hohen Stellenwert. Jede Kälteanlage muss einmal jährlich gewartet werden, deshalb führt ein Teil unseres Teams ausschliesslich Servicearbeiten durch.

In der Planungs- und Installationsphase gewährleisten wir eine gute Terminplanung, Logistik und Flexibilität. Zusammen mit unserem gut ausgebildeten Personal ergibt das eine hohe Qualität. Im Betrieb bedeutet das, dass man bei einem technischen Problem fast detektivisch nach dem Ursprung forscht. Wenn etwas nicht stimmt, sucht und analysiert man so lange, bis die Ursache gefunden wurde. Dieser Forscherdrang, zusammen mit der besten Lösung, führt zu hoher Qualität im Betrieb.

Selbstverständlich bieten wir auch einen 24-Stunden-Pikettdienst an, damit die Anlagen jederzeit reibungslos funktionieren. Unsere Kund:innen schätzen besonders unsere Flexibilität und kurze Interventionszeit. Wir priorisieren jedes Problem angemessen und nehmen dafür bei Bedarf auch längere Arbeitszeiten in Kauf.

Was macht aus Ihrer Sicht den Unterschied zwischen einer Anlage, die einfach funktioniert, und einer wirklich guten Lösung?
Kälteanlagen haben unterschiedliche Ziele. Kühlt eine Anlage in der Pharmaindustrie Medizinalstoffe, schützt sie möglicherweise Werte von mehreren Millionen Schweizer Franken. Ihr wichtigstes Kriterium ist, nie, wirklich nie auszufallen. Bei anderen Anlagen steht häufig eine möglichst hohe Effizienz im Vordergrund. Das heisst einerseits einen möglichst geringen Energieverbrauch, andererseits ist die Abwärme ein grosses Thema: Jede Kälteanlage produziert sie, und je nach Gebäude und Installationen lässt sie sich für Warmwasser oder zum Heizen nutzen. Das wirkt sich zudem positiv auf Klima- und Umweltziele aus.

Können Sie hierzu ein Beispiel nennen?
Wir durften die Kälte- und Heizanlage eines der grössten Käselager schweizweit planen und bauen und haben dort nebst der eigentlichen Anlage auch ein System zur Abwärmenutzung eingeführt. Der Heizölbedarf konnte dadurch vollständig eliminiert werden. Das Projekt schafft eine ideale Synergie zugunsten der Kund:innen.

Welche Entwicklungen in Ihrer Branche verfolgen Sie besonders aufmerksam?
Die Vorschriften und Normen zur Reduktion umweltschädlicher Emissionen durch Kältemittel werden noch strenger, als sie es bereits sind. Besondere Bedeutung hat deshalb der Wechsel von einem neu verbotenen Kältemittel zu einem zugelassenen. Dafür müssen Anlagen häufig technisch angepasst oder sogar ersetzt werden. Das hat auch unsere Technologien, unsere Arbeit und unsere internen Prozesse verändert. Auf verwandte Themen wie die Abwärme wird künftig vermehrt Wert gelegt.

Was soll Doufas Kältetechnik in den nächsten Jahren auszeichnen?
Wir sehen uns in einem gesunden Wachstum, in dem wir auch unsere Qualitätsansprüche weiterentwickeln können. In unserer Firma ist viel Wissen gebündelt, das über die reine Kältebranche hinausgeht, etwa in der Heiz- und Elektrotechnik. Künftig möchten wir unseren Kund:innen noch stärker Gesamtlösungen anbieten, mit Fokus auf die Branchen Lebensmittel und Pharma und auf die Bereiche Klima und Grossklima. Es macht einen grossen Unterschied, ob man einen einzelnen Raum, einen Grossraum oder eine grosse Halle klimatisiert – jede Technologie stösst irgendwann an ihre Grenze.

Weitere Informationen unter: doufas.ch

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