Ernährung Gesundheit

Die Ernährung ist die halbe Miete

18.04.2014
von SMA

Die Gesundheit des Menschen hängt sehr stark von einer gesunden Ernährung ab. Tipps und Ratschläge dazu findet man überall in Unmengen. Doch worauf ist Verlass?

In Tat und Wahrheit gibt es keine richtige Ernährungsweise, die sich auf jede beliebige Person übertragen lässt. Je nach Bedarf kann sich ein optimaler Speiseplan unterschiedlich zusammensetzen. Als Faustregel dient jedoch immer die sogenannte Ernährungspyramide: Als Basis gelten Getränke, Gemüse und Früchte, von denen man dementsprechend am häufigsten zu sich nehmen sollte. Die Spitze der Pyramide bilden Süssigkeiten, Alkoholisches, Salziges, Öle und Fette – sie sind in kleinen Mengen zu geniessen. Alles was dazwischen liegt, darf im gesunden Masse konsumiert werden. Dazu gehören Milchprodukte, Eier, Fisch und Fleisch, aber auch Getreideprodukte und Reis. Auch das Bundesamt für Gesundheit bestätigt dies: «Wichtig ist die Erhöhung des Konsums von Früchten und Gemüse und Vollkornprodukten.» Wer sich einer Diät verschrieben hat, sollte nicht einfach loslegen, sondern sich zuerst intensiv damit befassen, auf welchem Weg das Wunschgewicht erreicht werden soll. Schnell schiesst man nämlich über das Ziel hinaus und ist zu streng mit sich selbst.

Die Gesundheit des Menschen hängt sehr stark von einer gesunden Ernährung ab.

Mindestens 1200 Kilokalorien sollte man täglich zu sich nehmen, ansonsten droht ein Nährstoffmangel mit nicht zu unterschätzenden Folgen: Bei einem Mangel an Vitamin B beispielsweise kann es zu trockener Haut kommen. Wenn Mineralstoffe fehlen, können Symptome wie Müdigkeit oder Konzentrationsstörungen auftreten. Wer seinen Speiseplan jedoch auch während einer Diät reichlich mit Gemüse, Obst und Vollkornprodukten füllt, kann diese Probleme ohne grossen Aufwand vermeiden. In manchen Fällen sind auch Nahrungsergänzungsmittel eine Option, dies sollte jedoch zuerst mit einer Fachperson abgesprochen werden.

Keine Ernährungsweise lässt sich auf alle anwenden.

Mühsamer Jo-Jo-Effekt

Nicht selten folgt nach einer langen und mühsamen Diät die Ernüchterung. Die Kilos sind zwar gepurzelt, doch schon bald beginnt man wieder zuzulegen, ohne überhaupt etwas dagegen tun zu können. Um diesen Jo-Jo-Effekt zu vermeiden, gibt es ein paar Grundregeln. Zum einen sollte auf Extremdiäten verzichtet werden, ein halbes Kilogramm pro Woche zu verlieren, reicht allemal – alles andere ist ungesund und kann auch nicht gehalten werden. Auch die tägliche Energiezufuhr sollte während einer Diät nicht weniger als 500 Kilokalorien betragen. Zusammen mit viel Sport haben Sie gute Aussichten, Ihr Gewicht nach einer Diät zu halten. Noch besser als einseitige Diäten ist natürlich, seine Ernährung dauerhaft umzustellen. Dies bestätigt auch Ernährungscoach Monika Steuri von Vitalyse Uster: «Beim Ernährungscoaching geht es darum, den Kundinnen und Kunden aufzuzeigen, wie sie sich mit ganz normalen Lebensmitteln und Produkten gesund und ausgewogen ernähren können.» Dabei geht es darum, schlechte Essgewohnheiten ab- und gute zuzulegen. Mit gutem Erfolg, wie Monika Steuri bestätigt. Denn: Essen soll Spass machen und dem Körper guttun!

Mehr zum Thema Abnehmen gibt es hier.

Text Nicolas Brütsch

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Vorheriger Artikel Was ist zu tun, wenn die Blase träger wird?
Nächster Artikel So hält Frau sich nachhaltig fit und gesund