zwei finanzpersonen diskutieren in einer bank über neue anforungen.
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Die Bank, die anderen Banken auf die Sprünge hilft

06.04.2024
von SMA

Die Anforderungen an Schweizer Banken und Fintech-Unternehmen sind hoch; sowohl von regulatorischer als auch von Kundenseite. InCore Bank agiert in diesem anspruchsvollen Umfeld nicht nur als FINMA-reguliertes Finanzinstitut, sondern unterstützt überdies andere Branchenakteure mit fachlichem Know-how und digitalen Lösungen. Aus dieser Doppelrolle ergeben sich diverse Vorteile – für alle Beteiligten.

Mark Dambacher,CEO InCore Bank

Mark Dambacher
CEO InCore Bank

Herr Dambacher, seit 2015 sind Sie CEO der 2007 gegründeten InCore Bank mit Sitz in Schlieren ZH. Können Sie uns einen Einblick in die Aktivitäten und das Leistungsspektrum Ihres Unternehmens geben?

Man könnte sagen, dass wir als die Bank «im Hintergrund» angefangen haben. Denn ursprünglich konzentrierten wir uns mit InCore Bank darauf, als Bank für Banken tätig zu sein. Das bedeutet, dass wir sämtliche Core-Banking-Dienstleistungen im Auftrag Dritter übernahmen. Dies war und ist insbesondere für kleinere und mittelgrosse Banken von enormem Vorteil, die nicht alle Dienstleistungen selbst aufbauen und implementieren wollten. Hier kam InCore Bank als Starthelferin ins Spiel, die heute eine Vielzahl von Dienstleistungen anbietet – darunter Zahlungsverkehr, Brokerage and Global Custody Services, Paying Agent Services und vieles mehr. Im Laufe der Zeit haben wir unseren Kundenstamm kontinuierlich erweitert und bedienen heute eine Vielzahl innovativer Finanzakteure, sowohl in der traditionellen als auch in der digitalen Welt.

Diese Rolle als «Bank für Banken» setzt eine enorme fachliche und technologische Expertise voraus. Wie stellt InCore Bank diese sicher?

Hier kommt uns unsere Zugehörigkeit zur Sobaco Gruppe zugute, von der wir ein Tochterunternehmen sind. Die Gruppe feiert in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bestehen. Als Sobaco-Tochter arbeiten wir eng mit unserer Schwesterfirma, der Sobaco Solutions AG, zusammen. Diese entwickelt «Plug-and-Bank-Technologien» und Plattformen, die speziell auf die Bedürfnisse unserer Kundschaft zugeschnitten sind. Dadurch können wir nicht nur Bankdienstleistungen wie Outsourcing und White-Labeling anbieten – sondern auch massgeschneiderte technologische Lösungen entwickeln, die direkt in die Systeme unserer Kundenunternehmen integriert werden. Wir sind also nicht nur eine von der FINMA regulierte Schweizer Bank, sondern auch ein agiles und innovatives Technologieunternehmen, das sich aktiv darum bemüht, kundenorientierte Lösungen in dynamischen Ökosystemen zu entwickeln.

Sie sprechen das Thema Ökosysteme an. Wie darf man sich dies im Falle von InCore Bank vorstellen?

Ein gut funktionierendes Business-Ökosystem besteht aus einem Beziehungsgefüge zwischen einzelnen Akteuren, das erst durch deren Wechselbeziehungen seine volle Wirkung entfaltet. In unserem Fall kommt dies gleich mehrfach zum Tragen: Einerseits gehen unsere Fachexpertinnen und -experten proaktiv auf unsere Kunden zu, etwa wenn eine neue Regulation wie das FIDLEG in Kraft getreten ist.

Innovation ist zwar unser Antrieb, doch Sicherheit ist unser Fundament. Daran werden wir nicht rütteln. Mark Dambacher, CEO, InCore Bank

Wir erarbeiten dann in enger Kooperation passende Lösungen und implementieren diese direkt ins Ökosystem der Kundenunternehmen. Andererseits stellt das Konstrukt InCore Bank und Sobaco seinerseits ein Ökosystem dar, welches Banking-Anwendungen und Technologie-Innovation in sich vereint. In dieses Ökosystem integrieren wir zudem bedarfsgerecht Technologien anderer Anbieter.

Welche konkreten Vorteile ergeben sich durch diesen Ökosystem-Ansatz?

Er eröffnet vollkommen neue Möglichkeiten für Zusammenarbeit und Innovation und bildet damit einen zentralen Bestandteil unserer Unternehmensstrategie. Indem wir ein offenes, flexibles und kooperatives Umfeld schaffen, können wir die sich ständig verändernden Anforderungen und Herausforderungen des Finanzmarktes effektiv bewältigen und unseren Kunden kontinuierlich hochwertige Dienstleistungen und Lösungen bieten. Dank dieses Vorgehens sind wir in der Lage, für andere Finanzhäuser und Fintech-Betriebe als Innovations-Starthelfer zu agieren. Und auch nach dem Start bleiben wir an der Seite dieser Unternehmen: Durch unsere Begleitung stellen wir sicher, dass sie über die optimalen Mittel verfügen, um ihre Flughöhe zu halten und allfällige aufkommende Branchen-Turbulenzen erfolgreich zu meistern.

InCore Bank hat 2020 als erste Transaktionsbank die FINMA-Genehmigung für Bankdienstleistungen mit digitalen Vermögenswerten erhalten. Wie hat sich der Bereich der digitalen Vermögenswerte inzwischen entwickelt?

Der regulierte Kryptomarkt in der Schweiz hat noch viel ungenutztes Potenzial: Aus einer FINMA-Studie geht hervor, dass die Anzahl FINMA-beaufsichtigter Banken und Wertpapierhäuser, die Krypto-Dienstleistungen anbieten, von 30 auf 34 zugenommen hat. Insgesamt gibt es in der Schweiz 278 solcher Institute. Erst 12.2 Prozent der Finanzhäuser sind also positioniert. Gleichzeitig bieten immer mehr Banken Kryptowährungen an. Ein grosser Anteil dieser Banken macht dies mit der Unterstützung von InCore Bank: Wir stellen die grundlegende Infrastruktur und damit die Möglichkeiten für alle Schweizer Fintech-Unternehmen, Neobanken und ähnliche Finanzakteure zur Verfügung.

Wie stellen Sie den Austausch mit Ihren Kundenbanken sicher, um stets die passenden Lösungen und Dienstleistungen anbieten zu können?

Wir können uns hierfür auf ein eingespieltes Team von Banking- und Compliance Expertinnen und -Experten verlassen, das in der Lage ist, beide Welten – die traditionellen und die digitalen Vermögensklassen – zu bedienen und unserer Kundschaft die gesamte Dienstleistungspalette aus einer Hand anzubieten. Da Kryptowährungen, Stablecoins und Tokens dabei vollständig im Kernbankensystem integriert sind, profitieren die Endkundinnen und Endkunden vom E-Banking bis zum Vermögensausweis von einem Nutzererlebnis, wie sie es von der traditionellen Banking-Welt gewohnt ist. Dabei ist der Handel auch an Wochenenden und Feiertagen während 24 Stunden jederzeit möglich. Die Verwahrung der digitalen Vermögenswerte erfolgt in einer hochsicheren Lösung in der Schweiz und ist dank der modernen Blockchain-Gesetzgebung in der Schweiz auch im Konkursfall gesichert. Mit dieser Bereitstellung von Technologie und Anwendungen schaffen wir gleiche Bedingungen für alle Akteure und fördern sowohl Wettbewerb als auch Innovation im Schweizer Finanzmarkt.

Apropos Schweizer Finanzmarkt: Welche Entwicklungen werden aus Ihrer Sicht die kommenden Jahre prägen und wie integrieren Sie diese in die eigene Strategie?

«Embedded Finance» stellt zweifellos eine der entscheidenden Entwicklungen für die Zukunft des Finanzwesens dar, auch in der Schweiz. Es beschreibt die nahtlose Integration von Finanzdienstleistungen in die Produkte und Services anderer Branchen, was eine noch tiefere Verflechtung von Finanz- und Alltagsgeschäften ermöglicht. Dieser Trend birgt immense Chancen für innovative Geschäftsmodelle sowie die Schaffung neuer Wertschöpfungsketten. Wir sehen darin enormes Potenzial – nicht zuletzt, da das Einbetten von Services und Technologien in andere Ökosysteme ja seit jeher Teil unserer Unternehmens-DNA ist.

Die zunehmenden Anforderungen der Regulation und Compliance, kombiniert mit steigendem Wettbewerbsdruck und einem anhaltenden Fachkräftemangel, bevorteilen oft grosse ausländische Unternehmen, die von globalen Skaleneffekten profitieren. Wo sehen Sie Wettbewerbsvorteile und Wachstumschancen für InCore Bank?

Richtig ist, dass ausländische Unternehmen und Banken aus den genannten Gründen nicht selten als interessanter wahrgenommen werden. Nur wird dabei oftmals die Thematik «Sicherheit» ausser Betracht gelassen. InCore Bank ist aber, als privat gehaltene Zürcher Bank, sicherer aufgestellt als ein international tätiges Finanzinstitut. Und Sicherheit stellt für uns einen absoluten Kernwert dar, bei dem wir keinerlei Kompromisse eingehen. Innovation ist zwar unser Antrieb, doch Sicherheit ist unser Fundament. Daran werden wir nicht rütteln.

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Über InCore Bank

InCore Bank ist eine Schweizer B2B-Transaktionsbank für Banken, Wertpapierhäuser, institutionelle Anleger und Fintech-Unternehmen. Das Unternehmen unterstützt seine Kundschaft mit klassischem Banking, Digital Assets, Outsourcing, White-Label-Anlageprodukten und weiteren Dienstleistungen. InCore Bank ist ein Tochterunternehmen der Sobaco-Gruppe, welche in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bestehen feiert.

Weitere Informationen unter www.incorebank.ch

Logo Incore Bank

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