nachhaltigkeit
Energie Nachhaltigkeit

Für einen nachhaltigen Haushalt

28.08.2021
von SMA

Schweizer Haushalte könnten weit umweltfreundlicher sein, wenn man einige Regeln beachtet. Nachfolgend fünf Vorschläge zum Nachahmen.

Tupperware statt Alufolie

Gemüse, Früchte und Sandwiches werden nur zu gerne fein säuberlich in die silberne Folie gewickelt. Doch nach dem Gebrauch landet die Alufolie direkt im Abfall und ist sehr umweltschädlich. Für den einmaligen Gebrauch ist das unter hohem Energieaufwand gewonnene Metall zu schade. Zudem entstehen schädliche Aluminiumverbindungen, die im Verdacht stehen, Nervenerkrankungen auszulösen, wenn Alufolie in Kontakt mit sehr sauren Inhalten kommt. Dabei sind die Alternativen simpel und mindestens genauso praktisch, wie geo.de schreibt: Butterbrotpapier, Tupperware oder Edelstahlboxen funktionieren nicht nur, sondern schützen nebenbei die Umwelt. Auch die Frischhaltefolie lässt sich leicht durch umweltfreundlichere Alternativen austauschen. Denn der Ausgangsstoff für die beliebte Haushaltsfolie aus Polyethylen ist Ethylen – und das wird aus Erdöl hergestellt. Wachstücher, Butterbrotpapier oder Tupperware sind ideal, um Lebensmittel zu lagern und länger haltbar zu machen.

Hanf statt Plastik

Hanf könnte tatsächlich eine vielbedeutende Alternative für Plastik sein. Die Forschung ist hier bereits sehr weit. Von Pflanzensträngen entfernt man die Hanffasern und übrig bleiben etwa 77 Prozent Zellulose, aus denen bereits heute Plastik hergestellt wird. Das entstehende Material sieht aus wie gewöhnlicher Kunststoff und ist auch sehr leicht. Der grosse Vorteil ist natürlich, dass Plastik aus Hanf biologisch abbaubar ist. Die Pflanze wächst sehr schnell, bindet zudem CO2 und hilft damit gleichzeitig, den Klimawandel zu stoppen. Der Anbau von industriellem Hanf ist aber in vielen Teilen der Welt noch verboten, weshalb es bisher auch sehr wenige Produkte und Alternativen mit Plastik aus Hanf gibt, wie careelite.de schreibt. Zukünftige Hanf-Alternativen sind etwa Zuckerrohr, Pilze oder Algen.

Stoffservietten statt Papier

Im Gegensatz zu teuren Papierservietten ist die Ökobilanz von Stoffservietten gemäss geo.de sensationell: Sie lassen sich mehrfach verwenden, produzieren dadurch weniger Abfall und kosten nur einmalig in der Anschaffung. Zudem lassen sich Stoffservietten mit der der normalen Wäsche reinigen. Auch WC-Papier und Taschentücher lassen sich durch umweltfreundlichere Alternativen ersetzen, ohne auf die Flauschig- und Saugfähigkeit verzichten zu müssen. Dabei ist Recycling-Papier heutzutage längst nicht mehr so rau wie früher und kostet oft auch noch weniger. Und wer ganz nachhaltig leben möchte, ersetzt die klassische Haushaltpapier-Rolle mit wiederverwendbaren Küchenhandtüchern vorzugsweise aus Baumwolle.

Staubsauger ohne Beutel

Viel Zeit geht nur schon für die Suche jenes Staubsaugerbeutels verloren, der zur eigenen Modellnummer passt. Dabei können die Einmal-Staubsaugerbeutel ersetzt werden, sofern man über einen Staubsauger ohne Beutel verfügt. Dies ist nicht nur kostengünstiger, sondern es entfällt auch der unangenehme Austausch des dreckigen Beutels. Moderne Staubsauger ohne Beutel sind gemäss geo.de weit effizienter, da ihr Filtersystem effektiver arbeitet als bei der herkömmlichen Schlauchfilter-Technik.

Citronenstein statt Poliermittel

Apropos Reinigung: Nur schon die bunten Warnzeichen auf Verpackungen lassen erahnen, wie giftig und umweltschädlich viele chemische Reinigungsmittel sind. Dabei gibt es auch hier ökologische Alternativen. So ist Soda in Kombination mit Essig beispielsweise eines der effektivsten Hausmittel gegen verstopfte Rohre. Mit Kaffeesatz lassen sich Töpfe und Pfannen wieder auf Hochglanz polieren und mit der Zitronensäure lassen sich problemlos Kalkrückstände in Wasserkochern und Kaffeemaschinen entfernen. Als eigentlicher Geheimtipp gilt der Citronenstein, der in einem Arbeitsgang reinigt, poliert und konserviert. Bei der Herstellung werden keine tierischen Fette verarbeitet. Zudem ist er vollständig biologisch abbaubar und frei von Mikroplastik. Der Citronenstein ist ein universelles Reinigungsmittel in fester Masse für alle glatten Oberflächen wie Metalle und Kunststoffe. Er ist aufgrund seiner Konsistenz äusserst materialschonend und hat einen hohen Wirkungsgrad in der Reinigung von Oberflächen aller Art. «Mit dem Citronenstein hat man ein Reinigungsprodukt für den gesamten Haushalt,» sagt Petra Marte von der Schweizer Vertriebsfirma Marte GmbH zu Smart Media. «Wir haben viele Kunden, insbesondere auch Mütter, die den Citronenstein heutzutage bereits für ihre Kinder mitbestellen und an sie weiterempfehlen. Solche Geheimtipps sind unbezahlbar und für uns allerbeste Mund-zu-Mund Propaganda. Ich denke da etwa an den Haushalt von jungen Müttern, die ihre Kinder möglichst lange von gefährlicher Chemie fernhalten und ihnen trotzdem ein sauberes Zuhause bieten wollen.»

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