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«Das Laden wird zur Selbstverständlichkeit»

14.04.2026
von SMA

Die beste Technik ist jene, die man im Alltag gar nicht bemerkt. Während E-Autos früher als kompliziert galten, ist das Aufladen heute so beiläufig und einfach wie das kontaktlose Bezahlen. Valentin Peter, Leiter E-Mobility Services bei der Migrol AG, räumt mit den letzten Vorurteilen auf und zeigt, wie M-Charge die Mobilität nahtlos in den Alltag integriert.

Herr Peter, M-Charge ist eine feste Grösse im Schweizer Ladenetz. Der Grundstein wurde bereits 2010 gelegt, als E-Autos noch Exoten waren. Was war die Vision?

Als eines der führenden Energieunternehmen der Schweiz hat Migrol stets den Anspruch, nah am Mobilitätsmarkt und dessen Entwicklungen zu sein. Deswegen haben wir uns bereits 2010 mit der Technologie rund um Elektrofahrzeuge beschäftigt. Unser Ziel war und ist es, innovative Lösungen zu unterstützen und gleichzeitig unseren gesellschaftlichen Beitrag zur Mobilitätswende zu leisten.

Im Jahr 2026 ist das eigene Auto für viele kein Statussymbol mehr. Wie positioniert sich eine traditionsreiche Marke wie Migrol im sich verändernden Markt?

Die Mobilität und die individuellen Bedürfnisse entwickeln sich kontinuierlich. Wir beobachten den Markt genau, um unser Angebot gezielt anzupassen. Die Verbindung von Alltag und flexibler Mobilität gewinnt an Bedeutung. Hier sehen wir unsere Stärke: Mit unserem Service «Einkaufen und Aufladen» schaffen wir echten Mehrwert. Unsere Infrastruktur ermöglicht eine nahtlose Integration in den Alltag, indem das Fahrzeug lädt, während man den Einkauf erledigt.

Ist dieses «beiläufige Laden» der entscheidende Schlüssel für die Massentauglichkeit?

Ein Auto soll das Leben vereinfachen, nicht verkomplizieren. Das Laden eines Akkus ist kein Event, sondern eine Notwendigkeit. Niemand wartet gerne. Deshalb ist die Kombination mit dem Alltag so entscheidend. Wenn ich das Laden mit dem Einkauf verknüpfe, gewinne ich Zeit, statt sie zu verlieren. Diese Effizienz ist es, was die Menschen überzeugt.

Viele scheuten früher die Komplexität der E-Mobilität. Wie steht M-Charge heute im Vergleich zum klassischen Tankvorgang da?

Die ersten elektrischen Serienfahrzeuge sind mit den heutigen Modellen nicht zu vergleichen. Wer vor zehn Jahren ein E-Fahrzeug kaufen wollte, hatte eine bescheidene Auswahl und musste beim Laden oft Kompromisse eingehen. Heutige Elektroautos bieten dagegen den gewohnten Komfort und unterscheiden sich im Handling kaum mehr von Fahrzeugen mit fossilem Antrieb. Das Aufladen bei M-Charge ist intuitiv und erfordert keine Vorkenntnisse. Die Bezahlung erfolgt an der Station – bequem mit Debit- oder Kreditkarte, Twint oder der Migrolcard. Und sollten dennoch Fragen auftauchen, bietet unser 24/7-Support Unterstützung.

Migrol bedient nicht nur Privatpersonen. Wie sieht das Portfolio für Geschäftskunden aus?

Unser Netz deckt heute drei wesentliche Bereiche ab:

Fast Charging: In Autobahnnähe und an Hauptverkehrsachsen kann mit bis zu 400 kW rasch geladen werden – ideal für alle, die auf längeren Reisen wenig Zeit verlieren möchten.

Einkaufen und Laden: Das M-Charge-Netz bei den Migros Supermärkten wächst rasant. Wir stehen kurz davor, die 1000er-Marke zu knacken, mit dem Ziel, innerhalb von fünf Jahren 2000 Ladepunkte anzubieten.

B2B-Lösungen: Für Geschäftskunden bieten wir massgeschneiderte und ganzheitliche Konzepte an. Das reicht von der Elektrifizierung ganzer Lkw-Flotten bis hin zum Ausbau von Liegenschaften mit moderner Ladeinfrastruktur.

Wo steht die Schweizer Mobilität in fünf Jahren? 

Der technologische Fortschritt und die Vielfalt an alternativen Fahrzeugen verändern die klassische Mobilität. Dieser Trend wird weiter zunehmen. Es entstehen neue Bedürfnisse, an die sich das Angebot und das Verhalten kontinuierlich anpassen. Wir sind überzeugt: Das Laden wird zur Selbstverständlichkeit, auch wenn wir auf Schweizer Strassen noch lange einen Technologiemix sehen werden.

Hinsichtlich der Bezahlung beobachten wir ständig neue Trends, doch die etablierten Möglichkeiten halten sich stabil. Wir gehen davon aus, dass sie auch in den kommenden Jahren eine zentrale Rolle spielen werden.

Was sagen Sie den letzten Skeptikern?

Die Elektromobilität hat grosse Fortschritte gemacht: Die Reichweiten sind enorm gestiegen, die Ladeinfrastruktur wird flächendeckend und das Fahren mit einem Elektroauto ist heute einfach und intuitiv. Der Umstieg mag herausfordernd erscheinen, doch diese Sorgen sind unbegründet. Mein Credo lautet daher: Probieren Sie es einfach aus! Elektrisch fahren macht Spass und das Fahrgefühl ist äusserst komfortabel.

Weitere Informationen unter migrol.ch

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