13.8 C
Zürich
6 August 2020

GaultMillau: Luxus und noch viel mehr!.

Urs Heller, Chefredaktor GaultMillau Schweiz
Urs Heller, Chefredaktor GaultMillau Schweiz
©Thomas Buchwalder

30 Jahre lang war der GaultMillau Schweiz «nur» ein Buch, ein verlässlicher Restaurantführer für ein paar «happy few», die sich in der Schweiz für besonders gutes Essen interessierten. Profil der Leser: eher männlich, eher älter, eher wohlhabend. Doch heute ist der GaultMillau ein kleines Gourmet-Universum, mit einem Buch, das den kulinarischen Massstab setzt im Land. Mit einem aufregenden Channel, der täglich mehr User begeistert. Mit dem trendigen Blog «Züri isst» von Pascal Grob. Und mit Events, die heisst begehrt sind: die «GaultMillau Garden Party», die jeden Sommer im Grand Resort Bad Ragaz stattfindet, ist jeweils innert weniger Minuten ausgebucht. Das Profil der Leser hat sich verändert, denn es ist deutlich weiblicher und deutlich jünger. Und ganz bestimmt nicht mehr elitär: Noch nie haben sich so viele Leute für exzellentes Essen interessiert wie heute. Gut für die Köche. Gut für den GaultMillau.

Nur das Beste

Natürlich ist der GaultMillau Schweiz luxuriös: weil viele der allerbesten Köche in den allerbesten Hotels arbeiten. Denn ein Chef der Extraklasse ist die beste Visitenkarte für ein Hotel; nur Betten vermieten ist heute in der Fünfsterne-Liga kein Businessmodell mehr. Das zeigt sich deutlich bei den Swiss Deluxe Hotels: Jedes dieser Häuser punktet auch im GaultMillau, zwei davon in der Champions League: Peter Knogl (19 Punkte, drei Sterne) hat das wunderschöne Hotel «Les Trois Rois» in Basel auf der europäischen Karte positioniert. Heiko Nieder (19, Punkte, zwei Sterne) ist seit der Wiedereröffnung der beste Botschafter des «Dolder Grand» in Zürich. Der dritte Deutschschweizer 19-Punktechef, Andreas Caminada, kocht zwar nicht in einem Palace-Hotel, aber immerhin auf einem Schloss: «Schauenstein» in Fürstenau GR.

Denn ein Chef der Extraklasse ist die beste Visitenkarte für ein Hotel.

Urs Heller, Chefredaktor GaultMillau Schweiz

Dass die Luxushotellerie nicht ohne luxuriöse Spitzenrestaurants auskommt, zeigt sich am deutlichsten in St. Moritz. «Top of the world» bedeutet hier Top-Köche aus der ganzen Welt!

Im «Badrutt’s Palace» haben Stars wie Andreas Caminada, Nobuyuki «Nobu» Matsuhisa und Jason Atherton ihre «Filialen». Im «Kulm» kocht Deutschlands Superstar Tim Raue. Auch das «Carlton» hat zwei heisse Ragazzi auf der Lohnliste: Die beiden Brüder und Dreisterne-Köche Chicco und Bobo Cerea aus Bergamo.

Urbane Hotspots

Der GaultMillau Schweiz kennt sich aus in der Luxusgastronomie. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Denn unsere 45 Testerinnen und Tester sind nicht nur in den Top-Hotels unterwegs. Sie scouten mit mindestens gleich grosser Leidenschaft nach den schönsten Landgasthöfen, Brasserien, Bars und Beizen. Für die Hotspots der urbanen Szene haben wir eine eigene Kategorie geschaffen: GaultMillau POP. «GaultMillau POP» wird, wer ein besonderes Konzept mit besonders viel Leidenschaft umsetzt und auch in entspannter Atmosphäre eine hohe Qualität garantiert. Punkte gibt’s dafür nicht, wohl aber einen Eintrag in die angesagte Lifestyle-Liste. Ein «POP des Jahres» haben wir bereits ausgezeichnet. Die «Metzg» von Marlene Halter. Schweinebauch, Rinderhaxen und Fleischkäse-Sandwiches an der Zürcher Langstrasse.

Der GaultMillau will auch «Skihütten-Führer» sein. Zum Beispiel in Zermatt: Nirgends in den Alpen ist die Pisten-Gastronomie so grossartig wie rund ums Matterhorn. Der GaultMillau empfiehlt den Weiler Findeln: Ravioli und Coq au vin bei Gaston Zeiter im «Paradies». Hackbraten, «Vrony Burger» und Short Rib «Chez Vrony». Tatar, Sashimi und Wolfsbarsch im «Findlerhof bei Franz und Heidi». «Hüeru Güet», sagen die Walliser, wenn sie auf Findeln essen.

Dem hat der GaultMillau nichts beizufügen. 

Text: Urs Heller, Chefredaktor GaultMillau Schweiz

Lesen Sie mehr.

Mit Kind und Kegel die Natur erleben

Viele Familien befinden sich aktuell in der finalen Phase der Ferienplanung für die Sommerferien 2018. Denn diese stehen in Bälde wieder vor der Tür. «Fokus Outdoor» stellt der Leserschaft dabei einige Vorschläge rund ums Familiencamping vor.

Digitale Transformation: Die digitalen Denker von morgen

Keine Branche bleibt von der digitalen Transformation gänzlich unberührt. Wer das eigene Geschäftsmodell nicht kritisch hinterfragt und den Betrieb nicht auf die neuen Gegebenheiten ausrichtet, riskiert, mittelfristig auf der Strecke zu bleiben. Verhindern können das nur Fachleute, die eine echte digitale Transformation einleiten können. Das eröffnet Firmen wie Stellensuchenden gleichermassen gewaltige Chancen.

Glas: Wer im Glashaus sitzt, liegt im Trend

Von den deckenhohen Glaspaneelen des Farnsworth House bis zum gläsernen Raumschiff-Headquarter von Apple – Transparenz ist das signifikante Merkmal der modernen Architektur. Glas steht für Fortschritt und Offenheit und ist der Baustoff der Zukunft.

Schönheit made in Switzerland

Wie überall in der Welt wird auch in der Schweiz der Schönheit eine hohe Wichtigkeit beigemessen. Wer seinem Aussehen und seiner Gesundheit etwas Gutes tun will, hat Glück:Die hier ausgebildeten Fachleute sind Profis und Beauty-Produkte «Made in Switzerland» überzeugen auf der ganzen Linie.

Sport und Humor begleiten Luca Tavasci durchs Leben

Er ist paralympischer Langläufer, ein Ingenieurstudent durch und durch und immer für einen kleinen Scherz aufgelegt. Luca Tavasci sprüht vor Energie und Elan, obwohl er einen schweren Rucksack mit sich trägt. Der 25-Jährige über seine fehlende linke Hand, den besiegten Lymphdrüsenkrebs und den Traum, eine Medaille an den Paralympics zu gewinnen.

Archiv.

Hochzeiten gewinnen an Individualität

Die heutige Zeit wird immer schneller und digitaler. Gerade deswegen vertrauen wir stärker als je zuvor in die Gemeinsamkeit und in die Ehe.