6.8 C
Zürich
17 Januar 2020

GaultMillau: Luxus und noch viel mehr!.

Urs Heller, Chefredaktor GaultMillau Schweiz
©Thomas Buchwalder

30 Jahre lang war der GaultMillau Schweiz «nur» ein Buch, ein verlässlicher Restaurantführer für ein paar «happy few», die sich in der Schweiz für besonders gutes Essen interessierten. Profil der Leser: eher männlich, eher älter, eher wohlhabend. Doch heute ist der GaultMillau ein kleines Gourmet-Universum, mit einem Buch, das den kulinarischen Massstab setzt im Land. Mit einem aufregenden Channel, der täglich mehr User begeistert. Mit dem trendigen Blog «Züri isst» von Pascal Grob. Und mit Events, die heisst begehrt sind: die «GaultMillau Garden Party», die jeden Sommer im Grand Resort Bad Ragaz stattfindet, ist jeweils innert weniger Minuten ausgebucht. Das Profil der Leser hat sich verändert, denn es ist deutlich weiblicher und deutlich jünger. Und ganz bestimmt nicht mehr elitär: Noch nie haben sich so viele Leute für exzellentes Essen interessiert wie heute. Gut für die Köche. Gut für den GaultMillau.

Natürlich ist der GaultMillau Schweiz luxuriös: weil viele der allerbesten Köche in den allerbesten Hotels arbeiten. Ein Chef der Extraklasse ist die beste Visitenkarte für ein Hotel; nur Betten vermieten ist heute in der Fünfsterne-Liga kein Businessmodell mehr. Das zeigt sich deutlich bei den Swiss Deluxe Hotels: Jedes dieser Häuser punktet auch im GaultMillau, zwei davon in der Champions League: Peter Knogl (19 Punkte, drei Sterne) hat das wunderschöne Hotel «Les Trois Rois» in Basel auf der europäischen Karte positioniert. Heiko Nieder (19, Punkte, zwei Sterne) ist seit der Wiedereröffnung der beste Botschafter des «Dolder Grand» in Zürich. Der dritte Deutschschweizer 19-Punktechef, Andreas Caminada, kocht zwar nicht in einem Palace-Hotel, aber immerhin auf einem Schloss: «Schauenstein» in Fürstenau GR.

Dass die Luxushotellerie nicht ohne luxuriöse Spitzenrestaurants auskommt, zeigt sich am deutlichsten in St. Moritz. «Top of the world» bedeutet hier Top-Köche aus der ganzen Welt!

Im «Badrutt’s Palace» haben Stars wie Andreas Caminada, Nobuyuki «Nobu» Matsuhisa und Jason Atherton ihre «Filialen». Im «Kulm» kocht Deutschlands Superstar Tim Raue. Auch das «Carlton» hat zwei heisse Ragazzi auf der Lohnliste: Die beiden Brüder und Dreisterne-Köche Chicco und Bobo Cerea aus Bergamo.

Der GaultMillau Schweiz kennt sich aus in der Luxusgastronomie. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Unsere 45 Testerinnen und Tester sind nicht nur in den Top-Hotels unterwegs. Sie scouten mit mindestens gleich grosser Leidenschaft nach den schönsten Landgasthöfen, Brasserien, Bars und Beizen. Für die Hotspots der urbanen Szene haben wir eine eigene Kategorie geschaffen: GaultMillau POP. «GaultMillau POP» wird, wer ein besonderes Konzept mit besonders viel Leidenschaft umsetzt und auch in entspannter Atmosphäre eine hohe Qualität garantiert. Punkte gibt’s dafür nicht, wohl aber einen Eintrag in die angesagte Lifestyle-Liste. Ein «POP des Jahres» haben wir bereits ausgezeichnet. Die «Metzg» von Marlene Halter. Schweinebauch, Rinderhaxen und Fleischkäse-Sandwiches an der Zürcher Langstrasse.

Der GaultMillau will auch «Skihütten-Führer» sein. Zum Beispiel in Zermatt: Nirgends in den Alpen ist die Pisten-Gastronomie so grossartig wie rund ums Matterhorn. Der GaultMillau empfiehlt den Weiler Findeln: Ravioli und Coq au vin bei Gaston Zeiter im «Paradies». Hackbraten, «Vrony Burger» und Short Rib «Chez Vrony». Tatar, Sashimi und Wolfsbarsch im «Findlerhof bei Franz und Heidi». «Hüeru Güet», sagen die Walliser, wenn sie auf Findeln essen.

Dem hat der GaultMillau nichts beizufügen. 

Text: Urs Heller, Chefredaktor GaultMillau Schweiz

Lesen Sie mehr.

Das Leben ist eine grosse Lehrstunde

Der Gastronomie und Hotellerie mangelt es an Fachkräften. Dabei gibt es diverse Möglichkeiten, die ein ungelernter Arbeitnehmer in Anspruch nehmen kann.

Die Schönheit, die im Alter liegt

Die Zeit hinterlässt ihre Spuren auf unserem Körper. Eine andere Art von Schönheit, die man nicht verbergen, sondern selbstbewusst zeigen sollte. Die neue Anti-Aging Linie für reife Haut von Eau Thermale Avène hilft dabei, diese Schönheit der Erfahrung hervorzuheben.

«Hallo, 144? Verdacht auf Schlaganfall!»

Ein Schlaganfall passiert wie aus heiterem Himmel. Um Leben zu retten, gilt es rasch und richtig zu handeln. Auch wenn Symptome scheinbar verschwinden, ist die Gefahr noch nicht vorbei.

Basel – ein Wintertraum

Auch wenn viele sich bei Eiseskälte lieber in ihrer warmen Wohnung verschanzen, hat der Winter mehr zu bieten als frostigen Wind und Grippewellen. So manche Stadt blüht mit ihren vielen Lichtern, den kleinen Märkten und fröhlicher Stimmung regelrecht auf. Einer der wohl schönsten Orte, die der Winter in eine märchenhafte Kulisse verwandelt, ist Basel.

Der MBA oder EMBA als Karrieresprungbrett

Ein «MBA» auf der Visitenkarte kann Türen öffnen und die Karriere beschleunigen. Die zeitintensive und teure Ausbildung lohnt sich aber nur bei einer Top-Schule.

Die Börse ist da, wo Sie sind

Dank Online-Trading-Angeboten können Investoren heute von jedem Teil der Welt aus einfach und bequem ihre Börsengeschäfte abwickeln – und das rund um die Uhr. Doch was zeichnet ein seriöses und benutzerfreundliches Online-Trading aus? «Fokus Personal Finance» hat für Sie die wichtigsten Fakten zusammengetragen.

Archiv.

Hochzeiten gewinnen an Individualität

Die heutige Zeit wird immer schneller und digitaler. Gerade deswegen vertrauen wir stärker als je zuvor in die Gemeinsamkeit und in die Ehe.