Content Marketing

Wie unterscheiden sich B2B- und B2C-Content Marketing?

04.03.2021
von SMA

Je nachdem ob mittels Content Marketing andere Unternehmen oder Privatpersonen erreicht werden sollen, müssen andere Punkte beachtet werden. 

Content Marketing ist ein bewährtes Mittel, um ein Unternehmen bekannt zu machen und dessen Ruf zu festigen. Content Marketing ist jedoch nicht gleich Content Marketing: Je nach Zielgruppe gilt es Unterschiede zu beachten und die Strategie anzupassen.

Im Marketing wird zwischen B2B- und B2C-Marketing unterschieden. Ersteres richtet sich an andere Unternehmen, letzteres an Endkunden, meist Privatpersonen. Je nachdem, welche Zielgruppe man erreichen möchte, muss man das Content Marketing anders aufgleisen. Andere Punkte müssen im Fokus stehen.

Zahlen und Fakten 

«Content Marketing wird auch für B2B-Unternehmen immer wichtiger. Nur wissen viele dieser Unternehmen noch nicht, wie sie diese Art der Kommunikation richtig anwenden können oder wollen», sagt Margrith Scherrer, Manager für Content Marketing Digital Solutions bei der Smart Media Agency.

Bei B2B-Unternehmen stehen oft um komplexe Themen im Mittelpunkt, die hohen Erklärungsbedarf generieren. «Durch den richtigen Content wird das Unternehmen als Experte wahrgenommen», erklärt Scherrer. Das Vertrauen der Zielgruppe soll gewonnen werden. «Schlussendlich geht es um das Gewinnen der Aufmerksamkeit, das Erweitern des Netzwerks und schliesslich um das Buhlen von Neukunden, auch wenn der Prozess hier länger geht als bei B2C», fasst Scherrer zusammen und fügt an: «Das Storytelling spielt dabei eine wichtige Rolle, welches die Informationen und Fakten am besten übermittelt. Eine Prise Emotionen darf dabei auch nicht fehlen. Durch die Emotionalisierung bleiben Informationen durch entstandene Assoziationen besser im Gedächtnis.»

Emotionen und Storytelling

Das B2C-Content Marketing unterscheidet sich in einem Punkt von seinem Gegenstück: Das Involvement der Emotion. Während B2B-Content Marketing von repräsentativen Fakten, Zahlen und Success Stories lebt, kommen hier die Emotionen stärker zum Zug. Mit gezieltem Storytelling wird beim Endkunden das Interesse geweckt und das Involvement gesteigert. Die Zielgruppen sind auch meist einfacher erreichbar, da je nach Thema, jeder betroffen sein kann. Denn bei den Endkonsumenten bleibt die Bedürfnisbefriedigung im Vordergrund. Durch den richtigen Content hebt sich ein Unternehmen von der Konkurrenz ab. 

«Vor allem bei den B2C-Unternehmen, liegt der Fokus stark auf der Umsatzgenerierung. Sie wollen mit jeder Marketing-Aktivität auch einen Erfolg sehen und dies anhand der Verkäufe messen können», betont Scherrer. «Hier kommen die Vorzüge der Digitalisierung zum Vorschein. Online kann man die Messbarkeit gut nachvollziehen, was in Offlinemedien schwieriger ist. Dies gilt natürlich auch für den B2B-Sektor»

Faktenbasierte Informationen sind zwar auch gern gesehen, wenn es sich um ein High-Involvement Produkt handelt. Doch die Kunden über die emotionale Ebene abzuholen, ist dabei der bessere Schachzug. Denn was kommt eher an; eine Tabelle mit den Daten zur durchschnittlichen Anzahl Sonnenstunden einer Feriendestination oder eine malerische Beschreibung eines Tages auf dem Liegestuhl? Eben.

Ob informativ oder emotional, B2B oder B2C – eine gute Geschichte ist also das A und O. Schlussendlich gibt es viele Schnittstellen, darum ist es umso wichtiger, beide Seiten zu verstehen.

Text: SMA

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