»Aus der Branche für die Branche«: Wie Energieunternehmen ihre Erfahrungen mit KI bündeln
KI ist in aller Munde und sowohl im beruflichen als auch im privaten Umfeld nicht mehr wegzudenken – auch nicht in der Energiewirtschaft. Entscheidend daran ist neben dem »Ob« noch mehr die Frage nach dem »Wie« und »für welchen Zweck« KI genutzt werden soll. Im Netzwerk EnergIQ, ins Leben gerufen durch die Unternehmensberatung m3 LAB, gehen Energieversorgungsunternehmen in den Austausch, um gemeinsam die Tools der Zukunft zu entwickeln.

Alexander Resch
Manager, m3 management consulting GmbH

Dr. Marc Schmüser
Manager, m3 management consulting GmbH
Ein kooperativer Lösungsansatz
Rund ein Drittel der Nutzenden durchsuchen das Internet heute, indem sie Fragen in natürlicher Sprache an die KI richten. Aus ihrer täglichen Arbeit wissen Marc Schmüser und Alexander Resch, beide Manager der m3, dass dieser Umstand auch an Energieversorgungsunternehmen (EVU) nicht vorbeigegangen ist. Aus diesem Grund rief die m3 LAB das Netzwerkprojekt EnergIQ ins Leben, in dem Experten aus unterschiedlichen EVUs ihre Expertise einbringen und angeleitet durch die m3 LAB gemeinsam passgenaue Lösungen entwickeln.
»Der Fokus des Netzwerkprojekts liegt dabei bewusst nicht auf langwierigen und trockenen Konzepten, sondern auf kurzfristig einsetzbaren Lösungen, in Eigenentwicklung durch m3 LAB, welche zügig Abhilfe schaffen sollen«, so Alexander Resch.
m3 Echo
Entstanden ist in diesem Umfeld das Tool »m3 Echo«. Dieses analysiert, ob das jeweilige Unternehmen bei Fragen wie »Wer ist der beste Stromanbieter in einer Stadt xy?« im Ranking von Large Language Models (LLM) wie ChatGPT, Claude oder Google Gemini auftaucht und wie es rankt. »Man steht jetzt an der Schwelle zu GEO und muss sich damit beschäftigen«, konstatiert Marc Schmüser von m3. Während sich Marketingabteilungen noch vor Kurzem nur mit Fragen der Search Engine Optimization (SEO) beschäftigen mussten, geht es nun darum, künstliche Intelligenzen auf sich aufmerksam zu machen, um über LLM an die Bedürfnisse der Kundschaft anzuknüpfen.
Differenzierungsmerkmal: Neben der marktüblichen Analyse schlägt das Tool auch die notwendigen Schritte vor, um zukünftig sichtbarer in LLM zu sein. Michael Rubin von der Berliner Gasag-Gruppe ist von m3 Echo überzeugt: »Vor allem die konkreten Handlungsempfehlungen des Tools stecken die erforderlichen Maßnahmen individuell und passgenau ab.«
Die Reise endet nicht mit einem Fokusthema
Etwa alle drei bis vier Monate befasst sich EnergIQ mit einem neuen Fokusthema. Beispielsweise lassen sich mit KI Wettbewerbsanalysen durchführen, Redaktionspläne für Social-Media-Aktivitäten erstellen oder die Barrierefreiheit der Unternehmenswebseiten überprüfen. Bei der Entwicklung entsprechender Lösungen profitiert das Netzwerk durch Lösungsansätze der Teilnehmenden wie Stadtwerke Lübeck, Stadtwerke Bremen oder Stadtwerke Karlsruhe, getreu dem Motto »aus der Branche für die Branche«. Um diesen Gedanken fortzuführen, setzt m3 LAB bei EnergIQ zudem auf neue Stimmen und Impulse durch weitere teilnehmende EVUs und Expert:innen und ist derzeit in der Planung der nächsten spannenden Lösung.
Weitere Informationen unter:
m3maco.com/de/themen/energiq

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