23.3 C
Zurich
19 Juli 2019

Chancen auf ein ausgefülltes und langes Berufsleben.

Gemäss einer Studie der UBS1 kommen in den nächsten zehn Jahren 1,1 Mio. Babyboomer ins Pensionierungsalter. Demgegenüber werden jedoch lediglich zirka 500 000 zukünftige Mitarbeitende ins Erwerbsleben einsteigen. Somit steigt in den nächsten Jahren die Nachfrage nach älteren Personen (50plus), die auf die digitale Transformation vorbereitet sind.

Damit die älteren Erwerbstätigen die künftig geforderten Qualifikationen erlangen, ist die Weiterbildung entscheidend. Hierbei stehen sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer in der Pflicht. Es braucht dazu niederschwellige Weiterbildungsangebote und die Bereitschaft der arbeitenden Personen, ihre vertraute Komfortzone zu verlassen, um Neues zu lernen. Die Aufgaben des Arbeitgebers sind es, die Mitarbeitenden zur persönlichen Weiterentwicklung anzuhalten, sie zu beraten und finanziell zu unterstützen.

Welche Kompetenzen und welches Mindset für den digitalen Wandel wichtig sind

Der digitale Wandel zeichnet sich dadurch aus, dass Maschinen und Roboter vor allem Stellen mit einem grossen Anteil an Routinearbeiten übernehmen werden. Entsprechend werden künftig jene Kompetenzen von Mitarbeitenden gefragt sein, welche nicht «digitalisiert» werden können, wie Kreativität, Problemlösungskompetenzen, Lern- und Veränderungskompetenz sowie Kollaborationskompetenz. Zudem wird von Mitarbeitenden eine gewisse Affinität im Umgang mit digitalen Medien und Tools erwartet. Neben diesen Fähigkeiten wird das Mindset, also die Haltung oder Einstellung, stark an Bedeutung zunehmen. Denken wir an die Kundenberatung: Gerade weil die Produkte oder Dienstleistungen sich kaum noch unterscheiden (zum Beispiel die Anlageprodukte der Banken) werden die Kundenorientierung und damit auch die Intuition und Empathie entscheidende Erfolgsfaktoren sein. Gleichzeitig nimmt die Schnelligkeit der Transformationen laufend zu. Die geforderte Haltung ist ein angepasster Umgang mit der laufenden Disruption. Mitarbeitende müssen vorausdenkend neue Produkte und Angebote schaffen, welche Bestehendes möglicherweise verdrängen.

Wie die geforderten Kompetenzen und das Mindset gelernt und weiterentwickelt werden können

Die Bankbranche bietet seit mehreren Jahren einen massgeschneiderten Zertifikatslehrgang an, der Mitarbeitende gezielt auf die Arbeitswelt 4.0 vorbereitet.
Er richtet sich an Personen, welche sich in der zweiten (beruflichen) Lebenshälfte befinden. Aufgrund der grossen Nachfrage steht der Lehrgang Skills 4.0 auch Teilnehmenden anderer Branchen offen. Die Teilnehmenden setzen sich mit ihren bereits erworbenen Kompetenzen strukturiert auseinander und entwickeln zusätzlich digitale Fähigkeiten sowie Selbst- und Sozialkompetenzen, um der neuen Arbeitswelt zuversichtlich begegnen zu können. Im Lernprozess ist es zudem wichtig, seine eigene Haltung oder Einstellung (Mindset) zu analysieren und weiterzuentwickeln.

Informationen.

Dauer: 5 Module
5 Module (7 Präsenzkurstage)
Anzahl Lernstunden: 180

Investition: CHF 4 700
Im Preis enthalten ist der gesamte Lehrgang, zwei Webinare, ein Online-Assessment mit Auswertung sowie drei Einzelcoachings.

Anzahl Teilnehmende:
22 Teilnehmende, 2 Ausbildende

Abschluss
Das Zertifikat wird erteilt, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:
Der Lehrgang regelmässig besucht wurde
(max. Abwesenheit 20 Prozent).

Die folgenden 5 Kompetenznachweise erfüllt wurden:

  • Online-Assessment
  • Mind. ein Entwicklungscoaching
  • Gruppenpräsentation zu Branchentrends
  • Buchvorstellung
  • Präsentation Projekt ME (mündlich und schriftlich)

Weitere Informationen auf
www.skills40.ch

 

Quelle 1: www.ub.unibas.ch/digi/a125/sachdok/2017/BAU_1_004922014_3_2017.pdf

Lesen Sie mehr.

Die Cloud-Giganten buhlen um den Schweizer Markt

Was vor einigen Jahren noch als progressiv galt, ist heute in immer mehr Schweizer Unternehmen Usus: die Nutzung von Cloudcomputing-Services.  Mittlerweile kämpfen auch die ganz grossen Anbieter wie Amazon, Microsoft, Google oder IBM um die Vormachtstellung im hiesigen Datenwolken-Markt. Kein Wunder – schliesslich geht es um Milliarden.

Schockdiagnose Krebs – mit statt gegen ihn

Die Diagnose Krebs kommt oft unerwartet. Eine seltene Krebsart ist der Morbus Hodgkin (Lymphdrüsenkrebs). Weniger als ein Prozent der Schweizer Bevölkerung erkrankt an dieser Krebsart. Die heute 26-jährige Christine ist eine davon.

«Internet der Dinge» in der Gastronomie

Mit Block und Stift ausgestattet begegnet einem gewöhnlich das Servicepersonal am Tisch und fragt nach der gewünschten Bestellung. Nicht mehr die traditionelle Schreibart, sondern elektronische Geräte sollen nun aber vermehrt in den Fokus des Restaurantbesuchs treten. Mit ihnen kann man Bestellungen gleich an die Ausschanksysteme senden und sich so jeglichen Aufwand an der Zapfsäule ersparen.

Schtärneföifi – die Band für Gross und Klein

Mit der Band Schtärneföifi feierte Sänger und Gitarrist Boni Koller zahlreiche Erfolge und liess Kinderherzen höher schlagen. Mit «Fokus Moderne Familie» spricht er über die Auflösung der Band und erzählt von seinem schönsten Kindheitserlebnis.

Michael Auer: «Bargeld wird noch lange eine Rolle spielen»

Das Bankenwesen Schweiz steht im Wandel und mit ihm auch die Raiffeisen. Michael Auer, Mitglied der Geschäftsleitung von Raiffeisen Schweiz, gibt Auskunft über aktuelle Herausforderungen, Bargeld im Alltag und das inländische Bankgeheimnis.

Archiv.

Hochzeiten gewinnen an Individualität

Die heutige Zeit wird immer schneller und digitaler. Gerade deswegen vertrauen wir stärker als je zuvor in die Gemeinsamkeit und in die Ehe.