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Finanzielle Sicherheit: Wie lässt sie sich langfristig aufbauen?

22.04.2026
von SMA

Viele befassen sich erst dann mit Vorsorge, Absicherung oder Vermögensaufbau, wenn eine unmittelbare Notwendigkeit dazu besteht, etwa beim Kauf einer Immobilie, nach der Geburt eines Kindes oder kurz vor der Pensionierung. Warum sollte gute Finanzplanung nicht nur vorausschauend sein, sondern auch mit einer Frage beginnen: «Wie will ich leben?»

Mounir JaballahCEO

Mounir Jaballah
CEO

Herr Jaballah, was braucht es heute, damit Menschen langfristig finanzielle Sicherheit erreichen und ihr Leben selbstbestimmt gestalten können?

Finanzielle Sicherheit – oder besser gesagt finanzielle Handlungsfreiheit – entsteht nicht durch einzelne Produkte, sondern durch Klarheit über die eigenen Wünsche und Ziele. Viele Menschen beschäftigen sich zuerst mit einer Versicherung oder einer Anlage, ohne sich zu fragen, was sie langfristig eigentlich erreichen möchten. Entscheidend ist deshalb das Bewusstsein für die eigenen Ziele und Prioritäten. Erst darauf aufbauend lässt sich eine Planung entwickeln, die Vorsorge, Vermögensaufbau und Absicherung sinnvoll miteinander verbindet. Wer früh beginnt und eine klare Richtung verfolgt, schafft sich Schritt für Schritt mehr finanzielle Freiheit.

Viele Menschen beschäftigen sich erst spät mit Vorsorge und Vermögensaufbau. Wo sehen Sie die grössten Lücken im Finanzbewusstsein der Schweizer Bevölkerung?

«Spare in der Zeit, dann hast du in der Not.» Diese einfache Weisheit beschreibt sehr gut, worum es bei finanzieller Planung geht. Trotzdem sehen wir im Alltag, dass viele Menschen ihre aktuelle gesamtheitliche finanzielle Situation nur teilweise überblicken. Das zeigt sich auch in Studien wie dem UBS Sorgenbarometer, in dem Themen wie Gesundheitskosten und Altersvorsorge regelmässig zu den grössten Sorgen der Schweizer Bevölkerung zählen.

Diesen Ansatz verfolgen wir bei OVB seit über 50 Jahren in zahlreichen europäischen Ländern – in der Schweiz seit mehr als 30 Jahren.– Mounir Jaballah,
CEO

Gleichzeitig beobachten wir, dass sich heute viele – gerade jüngere Menschen – früh mit Vermögens- und Anlagethemen beschäftigen. Das ist grundsätzlich positiv. Wichtig ist jedoch, die Basis der Finanzplanung nicht ausser Acht zu lassen. Ein stabiler finanzieller Sockel kann – etwa durch steuerliche Vorteile – nicht nur die Rentabilität verbessern, sondern stellt auch sicher, dass die darüberliegenden Ebenen langfristig stabil bleiben.

OVB steht für ganzheitliche Vermögensberatung. Was unterscheidet eine strategische Gesamtplanung von der isolierten Betrachtung einzelner Finanzprodukte?

Der wichtigste Unterschied liegt im Ansatz. Bei uns steht immer zuerst der Mensch im Mittelpunkt – seine persönliche Situation, seine Ziele und seine Lebensplanung. Erst wenn man diese versteht, lassen sich sinnvolle finanzielle Entscheidungen treffen.

Unsere Beratung folgt deshalb einem klaren Prozess: Analyse, Beratung und Service. Zuerst wird die gesamte finanzielle Situation analysiert, danach werden passende Lösungen entwickelt und im dritten Schritt begleiten wir unsere Kundinnen und Kunden langfristig und passen die Planung bei Veränderungen an. Diesen Ansatz verfolgen wir bei OVB seit über 50 Jahren in zahlreichen europäischen Ländern – in der Schweiz seit mehr als 30 Jahren. Produkte sind dabei «nur» das Arbeitsmittel – entscheidend ist, dass sie zur persönlichen Situation und zur langfristigen Planung passen.

Warum ist eine langfristige Betreuung oft wichtiger als eine einmalige Beratung?

Eine Finanzberatung zeigt zunächst immer nur eine Momentaufnahme der aktuellen Situation. Doch das Leben verändert sich laufend: Menschen heiraten, bekommen Kinder, erwerben Wohneigentum oder entwickeln sich beruflich weiter. Solche Lebensereignisse haben oft direkte Auswirkungen auf Vorsorge, Vermögensaufbau und Absicherung. Deshalb ist eine gute Finanzplanung kein einmaliger Entscheid, sondern ein Prozess über viele Jahre.

Gerade durch die regelmässige Betreuung können Strategien überprüft und bei Veränderungen angepasst werden. Der eigentliche Mehrwert entsteht deshalb oft nicht im ersten Gespräch, sondern in der langfristigen Begleitung.

Welche finanziellen Risiken werden in der Praxis besonders häufig unterschätzt – gerade bei Familien oder Unternehmen?

In der Praxis sehen wir häufig, dass Menschen viel über Vermögensaufbau nachdenken, aber die Absicherung ihres Einkommens unterschätzen. Dabei ist das Einkommen für die meisten Familien die wichtigste Grundlage für finanzielle Stabilität. Fällt es durch Krankheit, Unfall oder andere unerwartete Ereignisse weg, kann das schnell grosse Auswirkungen und zusätzliche Kosten zur Folge haben.

Gerade bei Familien oder Unternehmen ist es deshalb wichtig, nicht nur Chancen im Vermögensaufbau zu betrachten, sondern auch Risiken realistisch einzuschätzen. Eine stabile finanzielle Planung bedeutet immer, Vermögen aufzubauen und gleichzeitig das Erreichte zu schützen.

Darüber hinaus geraten wichtige Themen wie Nachlassfragen oder die eigene Handlungsfähigkeit im Ernstfall im Alltag oft in den Hintergrund. Besondere familiäre Situationen, etwa Patchworkfamilien, verlangen hier eine besonders sorgfältige Planung.

Welche Entwicklungen werden die Vermögensberatung in der Schweiz in den kommenden Jahren besonders prägen?

Die Finanzwelt wird zunehmend komplexer. Regulierung, steuerliche Fragen und Vorsorgesysteme entwickeln sich ständig weiter. Für viele Menschen wird es deshalb immer wichtiger, einen Partner zu haben, der Orientierung in dieser Komplexität geben kann. Gleichzeitig bedeutet das auch für Berater, sich kontinuierlich weiterzubilden und fachlich auf dem neuesten Stand zu bleiben, um ihre Kundinnen und Kunden langfristig und fundiert begleiten zu können.

Digitale Technologien und künstliche Intelligenz spielen natürlich auch bei uns eine wachsende Rolle – sie machen Informationen schnell zugänglich und vereinfachen Prozesse. Wir sind der festen Überzeugung, dass KI die Beraterin oder den Berater auch langfristig nicht ersetzen wird. Persönliche Beratung mit fundierter Expertise und langjähriger Erfahrung schafft die passgenaue Strategie für jede Situation. Technologie unterstützt dabei optimal, ersetzt aber nicht den individuellen Austausch.

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